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Jede vierte Fleischerei dicht

Strukturwandel im Einzelhandel führte zu weniger Fleischereibetrieben

Die Verbraucherpreise in den Fleischereien erhöhten sich um 0,9 Prozent, während die Gesamtjahresinflation bei 2 Prozent lag.

Der Strukturwandel im Einzelhandel hat zu einer deutlichen Reduktion der Fleischereibetriebe geführt. Waren 2005 noch 1.729 Fleischereien aktiv, so waren es 2016 nur noch 1.285 (aktuellere Zahlen liegen nicht vor). Zum Vergleich: Im Lebensmittelgewerbe ist die Zahl der Unternehmen leicht gestiegen, geht aus den Daten der Wirtschaftskammer hervor.

Laut KMU-Forschung Österreich tätigten 2018 lediglich nur zwei von drei Betrieben Investitionen, wobei drei Viertel davon Ersatzinvestitionen waren, 17 Prozent dienten der Erweiterung und elf Prozent der Rationalisierung. Auffällig dabei: Nur 49 Prozent der Fleischereien planen heuer Investitionen in den Betrieb.

Minimales Plus der Fleischereibetriebe

Im Vorjahr vermeldeten 49 Prozent der Fleischereien einen konstanten Umsatz, bei 31 Prozent gab es ein Plus, bei 20 Prozent ein Minus. Das entspricht unterm Strich einem Plus von 0,6 Prozent, während die gesamte Wirtschaftsleistung des Landes um 4,4 Prozent zulegte. Bei Gewerbe und Handwerk lag der Zuwachs bei drei Prozent.

Die Verbraucherpreise in den Fleischereien erhöhten sich um 0,9 Prozent, während die Gesamtjahresinflation bei 2 Prozent lag.

(Quelle: APA)

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