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Serie schwerer Unfälle auf Vorarlbergs Skipisten

Gleich mehrere schwere Skiunfälle haben am Freitag in Vorarlberg das Wintersportwochenende eingeläutet. Im Bregenzerwald und im Montafon gab es jeweils einen Schwerverletzten, in Lech am Arlberg beschäftigen zwei Skiunfälle mit Fahrerflucht die Polizei.

In Damüls (Bezirk Bregenz) war ein deutscher Skifahrer nach Polizeiangaben mit "schnellen Schwüngen" unterwegs und an einer Geländekante abgehoben, wodurch er die Kontrolle über die Skier verlor und gegen einen langsam fahrenden zwölfjährigen Buben aus Deutschland prallte. Das Kind erlitt eine schwere Gehirnerschütterung, es musste mit der Rettung in das LKH Bregenz eingeliefert werden. Im Skigebiet Golm im Montafon stieß eine deutsche Skifahrerin eine 61 Jahre alte Frau aus Frastanz bei Feldkirch nieder, die stehen geblieben war. Die Einheimische wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie ins LKH Bludenz.

Trotz Helms erlitt ein zwölfjähriges Mädchen aus Deutschland bei einer Kollision im Skigebiet Lech eine Gehirnerschütterung. Es war von einer Unbekannten laut Polizei "mit sehr hoher Geschwindigkeit" überholt worden, wodurch es erschrocken sei und beim Ausweichen gegen eine vor ihm fahrende Freundin prallte. Die unbekannte Skifahrerin setzte die Fahrt ohne stehen zu bleiben ebenso fort wie ein Skifahrer im Bereich der Trittalp-Talstation, der einen 47 Jahre alten Belgier angefahren hatte. Der Mann zog sich dabei Verletzungen im Armbereich zu, er wurde ins Krankenhaus geflogen.

Begonnen hatte die Unglücksserie am Freitag im Kleinwalsertal. Ein 50-Jähriger hatte mit seiner Tochter den gesicherten Skiraum verlassen und war zwölf Meter tief in eine Felsspalte gestürzt. Er zog sich schwere Verletzungen zu.

(Quelle: S24)

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