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Behörde in Wien

Amtsleiter halbnackt im Bademantel unterwegs?

Frauen werfen Chef in Wien sexuelle Belästigung vor

Mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung und der Erniedrigung von Mitarbeitern sieht sich der Leiter des Amtes für Korruptionsbekämpfung konfrontiert. Die Mitarbeiterinnen werfen dem hochrangigen Beamten halbnackte "Auftritte" im Bademantel vor.

Das berichtet die "Kronen Zeitung" am Donnerstag. Laut "Presse" hat der Beamte seine Funktionen am vergangenen Mittwoch zurückgelegt. Er wolle sich zurückziehen, "bis alle Vorwürfe geklärt sind, um das Amt nicht zu beschädigen" und spricht von einer Intrige gegen ihn. Ein "Zusammenwirken von enttäuschten Mitarbeitern" nannte der hochrangige Beamte im Ö1-"Mittagsjournal" am Donnerstag als Hintergrund der Beschuldigungen

Ein Sprecher des Innenministeriums (BMI) bestätigte der APA, dass Erhebungen eingeleitet worden sind.

Beamter im Bademantel: Versetzung

Als Erklärung für die Bademantel-Auftritte gab der BAK-Leiter im Mittagsjournal an, dass er täglich zur Arbeit joggen und sich dann dort duschen würde. Laut BMI wurde dem Beamte als weitere vorläufige Maßnahme einer andere Dienststelle zugewiesen. Unabhängig davon, wie die Vorwürfe offenbart wurden, werde nach Abschluss der laufenden Erhebungen das weitere Vorgehen entschieden.

Elf Zeugen belasten Amtsleiter

Die Anschuldigungen werden vom BMI jedoch nicht im Detail kommuniziert. Der "Kurier" berichtete wiederum, dass es elf Zeugen gebe, die den Beamten belasten würden, die anonymen Vorwürfe sollen seit Dezember vorliegen.

(Quelle: APA)

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