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Ursache noch unklar

Soldatin (24) bei Brückenbau schwerst verletzt

Brücke in Kärnten seit Hochwasser 2018 beschädigt

Bundesheer, Soldatenstiefel, Soldat, Rekrut Bilderbox
In Oberkärnten wurde eine Soldatin beim Brückenbau schwerst verletzt.

Eine 24 Jahre alte Soldatin ist am Mittwochvormittag auf einer Brückenbaustelle in Trebesing (Bezirk Spittal/Drau) bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt worden. Nach Angaben des Bundesheeres wurde die Frau vom Baggerarm eines Radladers gegen einen Stahlträger gedrückt. Die 24-Jährige erlitt trotz Helm schwere Kopfverletzungen und wurde ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

Die Frau, die seit März 2018 beim Bundesheer ist, ist Wachtmeister beim Pionierbataillon 1 aus Villach. Der 20 Tonnen schwere Radlader, der die Frau erfasste, wurde von einem ausgebildetenund erfahrenen Baggerfahrer gelenkt, so das Bundesheer in einer Aussendung. Die Unfallkommission des Heeres wurde an den Unglücksort geschickt, um die Umstände zu untersuchen. Auch das Arbeitsinspektorat überprüft die Angelegenheit.

Die Arbeiten an der Brücke wurden eingestellt, sie sollen am Donnerstag wieder aufgenommen werden. Das Bundesheer war für den Aufbau der 36 Meter langen Brücke über die Lieser von den Behörden angefordert worden. Insgesamt wurden 22 Soldatinnen und Soldaten der Pioniere eingesetzt, auch der Radlader sowie anderes schweres Gerät wird vom Heer zur Verfügung gestellt. Die bisher vorhandene Brücke wurde bei einem Hochwasser im Jahre 2018 beschädigt und muss erneuert werden

(Quelle: APA)

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