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Schutz für Kinderhaut

Sonnencremen von Eigenmarken punkten im Test

16 Sonnenprodukte unter der Lupe

Sonnencreme, Sonne, Schutz, SB APA/dpa/Sina Schuldt/SYMBOLBILD
Sonnencreme für Kinder haben die Tester genau unter die Lupe genommen. (SYMBOLBILD)

Kinderhaut ist besonders empfindlich gegenüber den schädlichen Seiten der Sonne. Spezielle Sonnenprodukte sollten daher zuverlässig schützen. Für das Magazin "Konsument" (Juli-Ausgabe) wurden 16 Erzeugnisse geprüft: "Eine Creme flog raus, sonst bieten alle Produkte einen ausreichenden Schutz vor UV-Strahlung. Am besten schnitten vier Eigenmarken ab", berichteten die Tester.

Untersucht wurden im Auftrag des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) und der deutschen Stiftung Warentest Cremen, Lotionen und Sprays mit Lichtschutzfaktor 30, 50 sowie 50+. Bei den vier "sehr guten" Testsiegern handelt es sich um günstige Handelsmarken aus Supermärkten und von einer Drogeriekette - Lidl, Müller, Hofer und Spar haben die Nase vorn.

Creme für Babies fällt durch

Bei elf weiteren Produkten ist man beim UV-Schutz ebenfalls auf der sicheren Seite, berichteten die Konsumentenschützer. Einzige Ausnahme war die Baby & Kids Sonnencreme von Eco Cosmetics. Sie fiel durch, weil sie laut den Prüfern beim Schutz gegen UVA-Strahlung versagte.

Nachcremen auch bei wasserfesten Sonnencremen

"Wasserfest" heißt übrigens nicht, dass nie nachgebessert werden muss: "Wasserfeste" Produkte müssen per Definition nach zwei Mal 20 Minuten Baden noch die Hälfte des ursprünglichen Schutzes bieten, "extra wasserfeste" müssen das auch nach vier Mal 20 Minuten im Wasser schaffen. Da der UV-Schutz auch beim Abtrocknen abgerubbelt wird, sei Nachcremen aber nach jedem Baden nötig, wurde betont.

Je jünger, desto weniger Eigenschutz hat die Haut

"Je jünger ein Mensch ist, umso weniger gut ausgebildet ist der sogenannte Eigenschutz der Haut und umso schwerer wirkt sich übermäßige Sonnenbestrahlung im späteren Leben aus", warnte Harald Maier von der Universitätsklinik für Dermatologie der Medizinischen Universität Wien im "Konsument". Da gehe es um viel mehr als nur Sonnencreme: "Umfassender Sonnenschutz beginnt für Kinder bei der UV-Vermeidung." Schatten sei der allerbeste Schutz, die pralle Sonne - vor allem in der Zeit zwischen 11.00 und 15.00 Uhr - sollte man mit Kindern meiden. Sie sollten zudem Sonnenhüte (nicht nur Schirmkappen) tragen und etwa in der Sandkiste das T-Shirt anbehalten.

Keine Kinder-Sonnencreme notwendig

"Wer zulässt, dass Kinder einen Sonnenbrand bekommen, begeht im Prinzip eine schwere Körperverletzung", mahnte Maier. Eigene Produkte seien eigentlich nicht nötig. "Eine Sonnenmilch mit LSF 30 oder 50/50+, die für Erwachsene entwickelt wurde, schützt auch Kinderhaut in ausreichendem Maße", so der Experte. Kinderprodukte würden aber von den Kleinen oft besser angenommen. "Die Mittel unterscheiden sich fast nur durch ihre Aufmachung. Es werden die gleichen UV-Filter eingesetzt wie bei den Erwachsenen-Produkten." Für Kinder gebe es jedoch oft eine "Sensitiv"-Variante ohne Duftstoffe - solche Erzeugnisse seien für alle Altersgruppen zu empfehlen.

UV-Filter mit teils schädlicher Wirkung

Die Frage, welcher Typ von UV-Filtern zu bevorzugen sei, "kann leider noch nicht eindeutig beantwortet werden", sagte Maier. "Einerseits wurden einige chemische Filter in den letzten Jahren verboten, weil sie gesundheitsschädliche Wirkungen haben, andererseits ist das Risiko für die Gesundheit, das von physikalischen Filtern (allen voran Titandioxid in Nanoform) ausgehen könnte, noch nicht restlos geklärt."

(Quelle: APA)

Das müsst ihr beim Badespaß am See beachten

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(SYMBOLBILD)

Die Sonne lacht vom Himmel, der Sommer ist im Bundesland Salzburg angekommen. Die Seen locken Badefans und Wasserratten gleichermaßen an. Wie es um die Wassertemperaturen bestellt ist und welche Regelungen ihr im Corona-Sommer am See einhalten müsst – wir haben für euch alle Informationen zusammengetragen.

Die Temperaturen kratzen an der 30-Grad-Marke, das Wochenende verspricht Wärme, Sonnenschein und Sommerwetter – wenn auch nicht ganz ungetrübt, wie Meteorologe Bernhard Niedermoser von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) im Gespräch mit SALZBURG24 prognostiziert. „Am Wochenende wird es auf jeden Fall sehr warm werden mit einigen Sonnenstunden.“ Temperaturen bis zu 28 Grad sind möglich. Allerdings: „Es sind immer wieder Gewitter möglich, am wahrscheinlichsten am Nachmittag und in den Abendstunden“, betont der Experte.

Prognose verspricht Sommerwetter

Die Sonnenstunden sorgen dafür, dass sich auch Salzburgs Seen angenehmen Badetemperaturen annähern. „In den letzten sechs Wochen war das Wetter relativ kühl, das merkt man auch an der Wassertemperatur“, erklärt der Meteorologe, der jedoch eine erfreuliche Prognose abgeben kann: „In den nächsten Wochen soll es deutlich wärmer werden. Damit steigt auch die Temperatur der Seen.“ Eine genaue Temperaturprognose für die einzelnen Seen sei aber schwer möglich, da das von verschiedenen Faktoren, wie der Tiefe der Gewässer, abhängt. „Bei flacheren Seen, wie dem Grabensee, steigen die Temperaturen relativ rasch. Die tieferen Seen, wie zum Beispiel der Mondsee oder der Attersee, brauchen viel länger und werden erst im August richtig warm“, weiß der Experte.

Wassertemperaturen der Seen

  • Fuschlsee: 18 Grad
  • Grabensee: 19 Grad
  • Mattsee: 20 Grad
  • Obertrumer See: 20 Grad
  • Wallersee: 20 Grad
  • Wolfangsee: 17 Grad
  • Zeller See: 17 Grad

(Stand: Mittwoch, 8.15 Uhr)

Sonnige Wochen stehen bevor

Angenehme Badetemperaturen werden die flacheren Seen voraussichtlich schon bald erreichen. „Für die nächsten zwei, drei Wochen kündigen sich warme Sommertemperaturen – mit Schwankungen – zwischen 25 und 30 Grad an“, prognostiziert Niedermoser. In dieser Zeit werden auch die Seen wärmer. Eine große Hitzewelle kündige sich indes noch nicht an.

 

Anzahl der Badegäste limitiert

Zu beachten gilt es im diesjährigen Sommer allerdings, dass es sehr wohl noch Corona-Regeln gibt, an die es sich auch im Freibad oder am See zu halten gilt. Laut Bäderhygieneverordnung des Sozialministeriums soll der Kartenverkauf möglichst via Internet erfolgen. Für Freibäder gilt eine maximale Besucheranzahl, die Stadt Salzburg für ihre Bäder einen Besucherzähler eingerichtet.

 

Vor den Ein- und Ausgängen, vor dem Kassenbereich und sämtlichen Verkaufsstellen werden Abstandsmarkierungen in einer Distanz von mindestens einem Meter angebracht. Die Corona-Regeln müssen an mehreren Stellen der Badeanlage gut sichtbar ausgehängt werden. An kleineren Badeteichen muss zudem ausgeschildert sein, wie viele Personen sich darin maximal gleichzeitig befinden können. Die Wegstrecken am Steg und den Einstiegsstellen zum Wasser sollen zudem freigehalten werden.

Appell an Eigenverantwortung

In den Duschen und Umkleiden gilt ebenso ein Mindestabstand von einem Meter. Die Regel ist ebenso bei Rutschen und Sprungtürmen zu beachten. Dort ist überdies, sofern diese nicht mit aufbereitetem Wasser betrieben werden, ein Intervall von 30 Sekunden einzuhalten.

Für Personen, die in einem Haushalt leben, gelten die Abstandsregeln nicht. Die Betreiber sollen Badegäste auf die Einhaltung der Corona-Regeln hinweisen und auf deren Eigenverantwortung appellieren, heißt es in der Verordnung.

Das müsst ihr beim Baden beachten

  • Mindestens einen Meter Abstand halten
  • Abstandsmarkierungen und geänderte Badeordnungen beachten
  • Zwischen den einzelnen Liegeplätzen ist ein Abstand von einem Meter in alle Richtungen einzuhalten
  • Maximale Personenanzahl im Becken beachten
  • Abstand beim Baden halten (1-2 Meter im Freibad, 3-4 Meter im See)

Haltet ihr euch an obenstehende Regeln, steht dem Badespaß nichts mehr im Wege.

Aufgerufen am 15.07.2020 um 06:49 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/sonnencremen-im-test-guenstige-eigenmarken-punkten-89295466

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