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Partys mit Einschränkungen

Silvester-Verordnung leicht abgeändert

Treffen von zehn Personen mit 2-G nach 22 Uhr erlaubt

Das Gesundheitsministerium hat bei der aktuell geltenden Corona-Maßnahmenverordnung für Silvester noch eine kleine Änderung vorgenommen: Künftig sind zwischen 22 und 5 Uhr Zusammenkünfte von zehn Geimpften und Genesenen erlaubt - ohne Unterscheidung zwischen Erwachsenen und Kindern.

Das betrifft die Zeit nach der bis 1. Jänner geltenden Silvester-Ausnahmeregelung.

Silvesterpartys rund um die Uhr sind heuer nur in kleinem Rahmen zulässig. Denn die Sperrstunde um 22 Uhr gilt auch für private Zusammenkünfte von mehr als zehn Personen – und zwar ebenfalls für Geimpfte und Genesene. Wie angekündigt, dürfen zum Jahreswechsel ausnahmsweise auch mehrere Ungeimpfte zusammenkommen.

Silvester-Regeln leicht abgeändert

Bisher waren mit "2-G" - also für Geimpfte und Genesene - nachts Treffen von bis zu vier Erwachsenen und sechs Kindern zulässig. Auf diese Unterscheidung wird jetzt verzichtet. Ab 22 Uhr sind nur Zusammenkünfte von "nicht mehr als zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten" erlaubt.

Nur mit 2-G ins Lokal

Zwischen 5 und 22 Uhr dürfen sich maximal 25 Personen mit Impf- oder Genesungsnachweis treffen (bei Zusammenkünften bzw. Veranstaltungen mit Sitzplatz-Zuweisung oder weiteren Bedingungen wie der Vorlage eines negativen Testergebnisses sind auch mehr Personen zulässig). Für Ungeimpfte treten mit 2. Jänner wieder die - für Silvesterfeiern gelockerten - strengen Lockdown-Ausgangsbeschränkungen in Kraft.

Per Verordnung wird nun festgelegt, dass am 31. Dezember sowie am 1. Jänner die Ausgangsbeschränkungen für diese Personengruppe aufgehoben werden. Ins Lokal dürfen Personen ohne 2-G-Nachweis aber auch am letzten Tag des Jahres nicht: Die 2-G-Regelung für Gastronomie und Co. gilt auch zu Silvester.

Silvester NEUMAYR/Archiv

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Mit der Ausnahme sollen "Jahresfeierlichkeiten im kleinen Rahmen ermöglicht werden", heißt es in der der APA vorliegenden "rechtlichen Begründung" des Verordnungs-Entwurfs. Andererseits soll damit aber das Infektionsrisiko bestmöglich eingegrenzt werden, indem Risikofaktoren wie "nächtliches Risikoverhalten, Zusammenkommen größerer Menschenmengen" minimiert werden. Zu Silvester sind heuer zudem keine privaten Feuerwerke in der Stadt Salzburg erlaubt.

Abseits von Silvester gilt für Ungeimpfte der Lockdown und damit auch die Ausgangsbeschränkungen. Treffen sind für diese Personen nur eingeschränkt gestattet. Grundsätzlich gilt für jene ohne 2-G-Nachweis, dass mehrere Personen eines Haushaltes nur Einzelne eines anderen Haushaltes treffen dürfen.

Sperrstunde auch im privaten Bereich

Die "Sperrstunde" 22 Uhr gilt also nicht nur für die Gastronomie, sondern hinsichtlich der Personenanzahl auch im privaten Bereich - wobei im privaten Bereich, wie bisher schon, die Polizei nur wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Corona-Regeln nicht kontrollieren darf.

Schreiten Polizisten aber etwa wegen einer angezeigten Ruhestörung ein, können sie auch überprüfen, ob die Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Mit dieser Regelung - dass auch der private Bereich einbezogen wird - soll eine Umgehung der Sperrstunden-Regelungen (etwa durch "Privatfeiern" in einem Lokal oder eine große "Privatfeier" in einer angemieteten Veranstaltungshalle) verhindert werden.

(Quelle: APA)

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