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Red Bull Ring

Lauda bekommt eigene Kurve

Niki Lauda war im Mai im 71. Lebensjahr verstorben
Auf dem früheren Österreich- bzw. A1-Ring in der Steiermark war einst bereits eine Kurve nach Lauda benannt gewesen.

In Erinnerung an Niki Lauda ist am Sonntag in Spielberg vor den Rennen die erste Kurve des Red Bull Rings in Niki-Lauda-Kurve umbenannt worden. Red Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko übergab Witwe Birgit und Sohn Lukas Lauda symbolisch einen Spielberg-Pokal. Das Projekt Spielberg legte außerdem in Gedenken an "Niki Nazionale" 50.000 rote Kappen auf den Tribünenplätzen für die Fans auf.

Die Kopfbedeckungen sowie Fahnen auf den Sitzplätzen gehören auch zur Choreografie bei der Bundeshymne, hieß es im Vorfeld. Der dreifache Formel-1-Weltmeister war im Mai im 71. Lebensjahr verstorben.

Spielberg gedenkt Niki Lauda

Auf dem früheren Österreich- bzw. A1-Ring in der Steiermark war einst bereits eine Kurve nach Lauda benannt gewesen, ab 2014 hatte man diese jedoch ebenso wie einige andere an Sponsoren "verkauft". Lauda hat 1984 als einziger Österreicher den Heim-Grand-Prix gewonnen. Bisher einziger ständiger Namensgeber einer Kurve auf dem Red Bull Ring ist Jochen Rindt.

Birgit Lauda sagte, es wäre für ihren Mann eine Ehre gewesen, wieder eine Kurve auf dem Red Bull Ring nach ihm benannt zu haben. "Mit einer Kurve gab es ja die Geschichte, dass er schon einmal eine hatte und dann wurde sie ihm quasi weggenommen. Damals war er doch recht enttäuscht und traurig und deswegen weiß ich, dass es für ihn heute eine besondere Ehre gewesen wäre", meinte sie.

 

(Quelle: APA)

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