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SPÖ will Flatrate-Bordelle verbieten

SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner Salzburg24
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner

Die SPÖ will sogenannte Flatrate-Bordelle, angeblich sollen am 1. April zwei Betriebe öffnen, österreichweit verbieten. Möglich wäre dies mit einer bundesweiten Regelung der Prostitutionsgesetze, so Bundesfrauengeschäftsführerin Brunner. Wie die Tageszeitung "Österreich" berichtet, steht auch SPÖ-Frauenministerin Heinisch-Hosek hinter dieser Forderung. Unterstützung kommt weiters von den Grünen.

Bisher würden die strafrechtlichen Regelungen fehlen, um solche frauenverachtenden Geschäftszweige wie "Flatrate-Betriebe" zu bekämpfen. Das habe auch die vom Frauenministerium geleitete "Arbeitsgruppe Länderkompetenzen Prostitution" nachgewiesen.

"Flatrate-Bordelle sind menschenverachtende Einrichtungen, in denen Frauen als billige Massenware behandelt werden", so Brunner. "Dass in Österreich wahrscheinlich demnächst zwei solcher Betriebe eröffnet werden sollen, empört mich. Diese Entwicklung müssen wir verhindern."

Unterstützung kommt von den Grünen. "Ich sehe das sehr kritisch, finde es sehr gefährlich und habe große Zweifel, dass die Frauen in diesem System gerecht bezahlt werden", sagte Frauensprecherin Berivan Aslan zur kolportierten Eröffnung zweier Betriebe mit 1. April.

(Quelle: S24)

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