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Auswirkungen des Krieges

Tankpreise schießen in Salzburg in die Höhe

Keine Entspannung in Sicht

Die Preise für Treibstoff ziehen weiter gehörig an. Während in Österreich bereits an ersten Tankstellen der Diesel- und Benzinpreis über zwei Euro pro Liter ausmacht, kratzen die Preise in Salzburg ebenfalls an der Zwei-Euro-Marke oder überschreiten diese sogar bereits. Eine Preisentspannung ist derzeit nicht in Sicht.

Der Ukraine-Krieg macht sich an den heimischen Tankstellen immer stärker bemerkbar. Noch vor kurzem galt ein Spritpreis um zwei Euro als unwahrscheinlich, jetzt ist es auch in Salzburg soweit: 1,99 Euro für Super und Diesel pro Liter waren an einer Tankstelle an der Halleiner Landestraße zu berappen. Auch in der Stadt Salzburg legt man für den Liter am Dienstag Diesel bis zu 1,969 hin. Auf den Autobahnen ist man schon über 2 Euro.

Spritpreise steigen weiter an

Bereits zuvor hatte der ÖAMTC erste Tankstellen mit einem Diesel- und Benzinpreis über zwei Euro pro Liter ausgemacht. Als erstes aufgeschlagen ist dabei gestern eine Autobahntankstelle von BP am Brenner in Tirol. Diesel kostete 2,099, Eurosuper ebenfalls 2,099, für die Premiummarke "Ultimate" wurde für beide Treibstoffe 2,299 Euro/Liter verlangt. Heute lag der Tagesschnitt bei Diesel bei 1,854 und bei Super bei 1,792 Euro.

Der VCÖ bemerkt indes einen vermehrten Tanktourismus. Und während Österreich bei einem Preisdeckel zögert, hat Ungarn diesen umgesetzt.

Österreicher tanken in Ungarn

Das haben auch schon die burgenländischen Autofahrer bemerkt, die es vermehrt nach Ungarn zieht. Die Preisobergrenze wurde im November des Vorjahres von der nationalkonservativen Regierung eingeführt. Im heurigen April sind Parlamentswahlen in Ungarn. Auf die Frage der heutigen "OÖ Nachrichten", warum Österreich nicht die Mehrwertsteuer senkt, meinte Finanzmister Magnus Brunner (ÖVP): "Einfach ist nicht immer besser. Von dieser nicht sehr zielgerichteten Maßnahme hätten vor allem Besserverdiener profitiert."

 

Laut dem aktuellsten Vergleich der EU-Kommission (vom 28. Februar) zahlten die Ungarn 1,298 Euro für Benzin und Diesel. In Österreich lagen die Preise damals bei 1,528 bzw. 1,520. "In Deutschland und Italien kostete ein Liter Eurosuper um rund 35 Cent mehr als in Österreich, Diesel um rund 20 Cent mehr, in der Schweiz war der Dieselpreis um umgerechnet 26 Cent pro Liter höher, der Preis für Eurosuper um rund 19 Cent", rechnet der VCÖ vor. Neben Ungarn tankte man Ende Februar auch noch in Slowenien günstiger.

Ölpreise steigen weiter

Entspannung ist jedenfalls nicht in Sicht, denn die Ölpreise steigen weiter. Die Nordseesorte Brent kostete 127,88 Dollar pro Fass (159 Liter) und war damit um 4,67 Dollar teurer als am Vortag. In Deutschland kostete Superbenzin heute bereits 2,008 Euro je Liter, bei Diesel waren es 2,032 Euro. In Österreich kommen die Tageszahlen am frühen Nachmittag.

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(SYMBOLBILD)

Ukraine-Krieg lässt Spritpreise in Höhe schnellen

Russlands Krieg gegen die Ukraine hat die Spritpreise erneut auf Rekordhöhen getrieben. Dabei hat sich auch der relative Preis verschoben: Seit kurzem ist Diesel in Österreich an der Zapfsäule …

Ein Blick zurück zeigt jedenfalls, dass die Preise seit einem Jahr fast nur eine Richtung kennen: Nach oben. Im März 2021 kostete Diesel 1,159 und Super 1,218 Euro je Liter. Nach einem langsamen Anstieg ging dann im September die Kurve steil nach oben. Im Dezember und Jänner folgte preislich ein kleines Tal, nun geht es wieder steil bergauf.

Wobei, wie viel Geld aus dem Auspuff raucht, hängt wesentlich von der Fahrweise ab. Frühes Hochschalten und vorausschauendes Fahren hilft, den Schmerz an der Tankstelle zu reduzieren.

(Quelle: APA/SALZBURG24)

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