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St.Pölten

Brandanschlag auf FPÖ-Büro

Video-Aufnahmen veröffentlicht

Nach dem mutmaßlich gelegten Brand ist die weiträumig abgesperrte FPÖ-Landesgeschäftsstelle in der St. Pöltner Purkersdorfer Straße 38 fest in Ermittlerhand. Die Flammen in einem Lagerraum wurden rasch gelöscht, teilte Polizeisprecher Johann Baumschlager mit. Er bestätigte den Einsatz von Brandbeschleunigern. Kriminalisten ermittelten auf Hochtouren.

An zwei Fenstern ist zersprungenes Glas zu erkennen. Außerdem finden sich Spuren von Rauch an mehreren Stellen der Fassade. Ein Ermittler tippt die neuesten Erkenntnisse direkt vor dem Gebäude im Sitzen in einen Laptop ein. Ein offenes Tor lässt einen Blick in das Innere der betroffenen Lagerräume zu. In größeren und kleineren Kartons wird hier offenbar unter anderem Werbematerial aufbewahrt. Während ein Plakat an der Einfahrt auf den "Blauen Montag" am Wachauer Volksfest in Krems am 26. August hinweist, ist vor der Landesgeschäftsstelle zum heutigen Wochenstart kein Platz für Wahlkampftöne.

Taxifahrer meldet Brand bei FPÖ-Büro

Der Brand wurde gegen 2.00 Uhr von einem Taxifahrer bemerkt und gemeldet. Der Mann sah laut Exekutive eine Person vom Gelände in der Purkersdorfer Straße flüchten. Am Gebäude entdeckten der Lenker und ein Fahrgast auch drei eingeschlagene Fensterscheiben.

Video-Aufnahmen von Brandstiftung

Von dem mutmaßlich gelegten Brand in der FPÖ-Landesgeschäftsstelle in St. Pölten gebe es Videoaufnahmen, die gegen Mittag veröffentlicht wurden. Vier vermummte Personen seien mit Brandbeschleunigern am Werk gewesen. Einer der Verdächtigen soll sich selbst angezündet haben.

Brandanschlag FPÖ NÖ

Vier Vermummte haben in der Nacht auf Montag versucht, die Landesgeschäftsstelle der FPÖ Niederösterreich mit Molotowcocktails niederzubrennen. Glücklicherweise kamen durch das beherzte Eingreifen einer Taxifahrerin weder Mitarbeiter noch Anrainer zu Schaden. Wir sagen: Dieser Anschlag ist auch ein Anschlag auf die Demokratie!

Gepostet von FPÖ am Montag, 12. August 2019

Nächtlicher Einbruch in FPÖ-Büro

Das Quartett sei erstmals um 1.40 Uhr aufgetaucht, sagte der Sprecher zur APA. Ein Fenster sei eingeschlagen worden. Weil sich in der Folge eine der Personen selbst angezündet habe, seien die Verdächtigen zunächst verschwunden, jedoch 15 Minuten später zurückgekehrt. Es sei wieder ein Fenster zum Lager eingeschlagen und Feuer gelegt worden.

Der offensichtlich gezielte Brandanschlag hätte durchaus schlimmer enden können, sagte der Sprecher. In Vorwahlzeiten würden immer wieder Mitarbeiter in der Landesgeschäftsstelle nächtigen. Zudem seien in dem Lager auch viele Feuerzeuge aufbewahrt.

Hafenecker: "Gefährdung von Leib und Leben"

Der Brandanschlag sei von einem "Quartett von Linksextremisten" verübt worden, stellte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker in einer Aussendung fest. "Dass man offensichtlich die Gefährdung von Leib und Leben freiheitlicher Mitarbeiter aber auch von Anrainern in Kauf genommen hat, lässt mich erschaudern."

Es stelle sich die Frage, "wie weit solche Anarchisten, die von SPÖ, Grünen und NGOs wie SOS-Mitmensch gestützt und beschützt werden, noch bereit sind zu gehen", sagte Hafenecker weiter. Er forderte rasche Aufklärung des Falles durch die Behörde. Zudem stellte Hafenecker klar: "Wenn es hier Verbindungen zu Parteien oder NGOs geben sollte, müssen ganz klar ernsthafte Konsequenzen gezogen werden!" SOS-Mitmensch hat den Vorwurf des Generalsekretärs in einer Aussendung als "verleumderisch und tatsachenwidrig" zurückgewiesen. Den Anschlag selbst verurteilte Sprecher Alexander Pollak zudem.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 21.08.2019 um 04:26 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/st-poelten-brandstiftung-in-fpoe-buero-74713165

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