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Statistik Austria

Sterbefälle durch Hitzeperiode im Juli angestiegen

15 Prozent mehr Tote in dritter Monatswoche

SB, Kreuz, Holzkreuz APA/BARBARA GINDL
In der dritten Juli-Woche, die von außergewöhnlich hohen Temperaturen geprägt war, sind deutlich mehr Menschen gestorben, als sonst.

Die Hitzewelle im Juli hat in Österreich zu mehr Sterbefällen geführt, das meldet die Statistik Austria heute, Donnerstag. So sind in der dritten Juli-Woche 1.827 Personen verstorben, deutlich mehr als in den Vorwochen.

Die Sterbefälle in Österreich sind durch die Hitzewelle im Juli deutlich angestiegen, wie die Statistik Austria am Donnerstag vermeldete. Nach der Omikron-Welle im April war die Zahl tendenziell gesunken, in der 29. Kalenderwoche - das war die dritte Juli-Woche - nahmen die Todesfälle wieder zu. Da verstarben in Österreich 1.827 Menschen, um 275 mehr als in der Woche zuvor.

Wöchentliche Sterbefälle nach Omikron rückläufig

Das sind auch "24 Prozent mehr als im Durchschnitt der gleichen Kalenderwoche des Vor-Corona-Zeitraums 2015 bis 2019", so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria ist die Zahl der wöchentlichen Sterbefälle seit April 2022, als der Höhepunkt der Omikron-Welle knapp überschritten war, zunächst tendenziell gesunken. Gab es in der 14. Kalenderwoche 2022 (4. bis 10. April) 1.964 Verstorbene, so verringerte sich diese Zahl bis zur Kalenderwoche 21 (23. bis 29. Mai) auf 1.529 Personen, wobei es zwischenzeitlich auch Schwankungen gab.

15 Prozent mehr Tote in Hitze-Woche

Von der 22. bis zur 28. Kalenderwoche verstarben wöchentlich jeweils zwischen 1.552 (Kalenderwoche 28) und 1.646 (Kalenderwoche 26) Menschen. In der dritten Juli-Woche (29. Kalenderwoche von 18. bis 24 Juli 2022), die laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) von außergewöhnlich hohen Temperaturen geprägt war, stieg die Zahl der Verstorbenen allerdings wieder auf 1.827. Sie war damit um 15 Prozent höher als in derselben Woche des Vorjahres und um 24 Prozent höher als der Fünfjahresdurchschnitt der Vergleichswoche 2015 bis 2019.

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(Quelle: APA)

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