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20 Stunden Aufnahmen

Strache bekommt Ibiza-Video zur Gänze

Laut OLG "Fundament umfassender Verteidigung"

20201011_PD3799.HR.jpg APA/Hans Punz/Archiv
Heinz-Christian Strache wollte das Video haben, und zwar ungeschwärzt, "zur Wahrung seiner Beschuldigtenrechte".

Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wollte von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) das gesamte Ibiza-Video und hat nun endgültig recht bekommen, berichtete die "Presse" am Dienstag.

Zuvor hatte bereits das Wiener Straflandesgericht in seinem Sinne entschieden. Der Beschwerde der WKStA dagegen (auf Weisung der Wiener Oberstaatsanwaltschaft) komme keine Berechtigung zu, entschied nun das Oberlandesgericht (OLG) Wien.

Ermittlungen wegen Bestechlichkeit gegen Strache

Wegen Vorteilsannahme wird gegen Strache in der Ibiza-Causa nicht mehr ermittelt, sehr wohl aber wegen des Verdachts der Bestechlichkeit rund um die Casinos-Affäre. Strache wollte daher das Video haben, und zwar ungeschwärzt, "zur Wahrung seiner Beschuldigtenrechte", wie sein Anwalt Johann Pauer erklärte.

Ibiza-Video: Rund 20 Stunden Video- und Tonaufnahmen

Auch das OLG meinte nun, die Kenntnis des gesamten Akteninhalts bilde "das Fundament umfassender Verteidigung". Er bekommt daher nun insgesamt 20 Stunden an Video- und Tonaufnahmen ausgefolgt.

(Quelle: APA)

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