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Ex-EU-Abgeordnete

Verlangte Strache Geld für Mandat?

Jener bulgarische Unternehmer, der der Ex-EU-FPÖ-Mandatarin Barbara Kappel Ende 2018 insgesamt 55.000 Euro übergeben hatte, sagt gegenüber dem Standard: Kappel habe gesagt, Heinz-Christian Strache wolle das Geld, damit sie wieder ins EU-Parlament komme.

Der Unternehmer will die Summe mit drei Kollegen aufgebracht haben. Die Geldübergaben hätten im November und Dezember des Vorjahres stattgefunden, sagte er der Zeitung.

Strache-Anwalt weist Vorwurf zurück

Der Rechtsanwalt Straches wies die Vorwürfe zurück, Kappel selbst war für den "Standard" nicht zu erreichen. Der Anwalt des FPÖ-Parlamentsklubs, Christian Ragger, beteuerte, "bei uns ist nichts eingegangen". Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.

Laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien handelt es sich bei dem Fall um eine Verschlussakte. Informell sei aber zu hören, dass weder Kappel noch der bulgarische Unternehmer als Beschuldigte geführt würden, schreibt der "Standard".

Kappel fünf Jahre für FPÖ im EU-Parlament

Kappel saß von 2014 bis 2019 für die FPÖ im Europaparlament. Die frühere Abgeordnete zum Wiener Gemeinderat wich aber in vielen Fragen von der Parteilinie ab. So wurde sie etwa vom heutigen FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl kritisiert, weil sie das EU-US-Handelsabkommen TTIP nicht vollinhaltlich abgelehnt hatte.

(Quelle: APA)

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