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AK-Studie

Firmen schließen Menschen mit Behinderung aus

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Rund ein Drittel der Betroffenen habe sich laut einer Umfrage benachteiligt gefühlt.

Trotz des in Österreich herrschenden Gleichstellungsgebots werden Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt immer noch diskriminiert, so die Arbeiterkammer (AK) am Montag. Rund ein Drittel der Betroffenen habe sich laut einer Umfrage von SORA im Auftrag der AK im Bereich Arbeit in den vergangenen drei Jahren benachteiligt gefühlt.

Die gesetzliche Gleichstellung werde großteils ignoriert, insbesondere im Bezug auf das Recht auf gleichen Zugang zu Arbeit, so AK-Präsidentin Renate Anderl. "Rund 80 Prozent der Unternehmen erfüllen ihre Verpflichtung nicht zur Gänze und schließen Menschen mit Behinderung aus. Offensichtlich ist die Ausgleichstaxe, die dafür zu zahlen ist, zu gering - sie muss spürbar höher werden", sagte Anderl laut einer Aussendung am Montag.

Unternehmen haben Beschäftigungspflicht

Die aus den höheren Zahlungen gewonnenen Mittel könnten laut Anderl solche Betriebe unterstützen, die auf den wertvollen Beitrag von Arbeitnehmern mit Behinderung nicht verzichten wollen. Denn immerhin ein Fünftel aller Unternehmen würde seiner Beschäftigungspflicht gegenüber Menschen mit Behinderung nachkommen. Im Auftrag der Arbeiterkammer hat SORA 2.300 Personen zwischen 14 und 65 Jahren zu ihren Diskriminierungserfahrungen in den Bereichen Arbeit, Gesundheit, Bildung und Wohnen befragt.

(Quelle: APA)

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