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Thomas-Cook-Pleite

Schauen Gläubiger in Österreich durch die Finger?

Das Ende für Thomas Cook in Österreich ist gekommen
Das Ende für Thomas Cook in Österreich ist gekommen.

Nach der Großpleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook Group plc steht nun auch die österreichische Thomas Cook Austria AG kurz vor der Schließung. Der bestellte Insolvenzverwalter habe angekündigt, dass er noch am Donnerstag den Antrag auf Schließung des Unternehmens bei Gericht einbringen werde, teilte der Gläubigerschutzverband KSV1870 der APA mit.

Der KSV1870 geht davon aus, "dass das Handelsgericht Wien dann rasch die Schließung anordnen wird". Der Schließungsantrag bedeute, dass ein weiterer Fortbetrieb in der Insolvenz nicht möglich ist und die Liquidation des Unternehmens eingeleitet werde.

Gläubiger könnten leer ausgehen

Sämtliche Gläubiger könnten komplett durch die Finger schauen: Denn aus heutiger Sicht steht laut KSV1870 nicht fest, ob es am Ende des Insolvenzverfahrens überhaupt zu einer Quotenausschüttung, also einer Teiltilgung der Schulden, kommen wird.

Keine Sanierung bei Thomas Cook möglich

Das Konkursverfahren war erst vor einer Woche, am 26. September 2019, eröffnet worden. Gleich von Beginn weg hieß es, dass angesichts extrem hoher Haftungen für verbundene Gesellschaften keine Sanierung des Unternehmens möglich erscheine und das gesamte unternehmerische Vermögen liquidiert werden müsse.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 16.10.2019 um 01:59 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/thomas-cook-pleite-schauen-glaeubiger-in-oesterreich-durch-die-finger-77150023

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