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Volksbegehren für mehr Tierschutz gestartet

Schwein, Schweinemast, Tierschutz APA/dpa
"Für weniger Fleisch, aus besserer Haltung, von heimischen Bauern", lautet eine Forderung der Tierschützer. 

Für das geplante Tierschutzvolksbegehren können ab sofort Unterstützungserklärungen abgegeben werden. Die Organisatoren präsentierten am Dienstag in Wien zudem ein Personenkomitee, dem u.a. Tennis-Star Dominic Thiem und Schauspielerin Elfriede Ott angehören. Mindestens 8.401 Unterschriften auf Bezirks - und Gemeindeämtern oder per Handysignatur sind für die Festlegung einer Eintragungswoche nötig.

Mehr als 50 Prominente teilen die Anliegen des Volksbegehrens bereits, berichtete Initiator Sebastian Bohrn Mena. Im Unterstützungskomitee wirken etwa auch Fußball-Legende Toni Polster, die Schauspielerinnen Verena Altenberger, Erni Mangold, Nicole Beutler und Kristina Sprenger mit.

"Für weniger Fleisch, aus besserer Haltung, von heimischen Bauern", wollte Mangold das Volksbegehren unterzeichnen. "Tiere brauchen dringend unsere Unterstützung", wurde Tennis-Ass Thiem in einer Aussendung zitiert.

Tierschützer fordern Verbesserungen in der Landwirtschaft

"In einem ersten Schritt wollen wir nun die gesetzlich benötigten 8.401 Unterschriften für die Eintragungswoche sammeln und danach die 100.000, die wir für die parlamentarische Behandlung benötigen", betonte Bohrn Mena. Zu den wichtigsten Forderungen des Volksbegehrens zählen Verbesserungen in der Landwirtschaft, etwa ein Ende für die betäubungslose Ferkelkastration und des Todes von männlichen Küken am ersten Lebenstag oder auch ein Stopp der Langstreckentransporte von Kälbern.

(APA)

(Quelle: APA)

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