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Mann überlebt in Tirol 5 Stunden unter Lawine

65-Jähriger atmet bei Rettung selbstständig

Symb_Lawine pixabay
Der 65-Jährige wurde von der Lawine erfasst. Unter der Schneedecke bildete sich ein Hohlraum. Dadurch hatte der Mann Luft zum Atmen.

Ein 65-Jähriger ist Freitagnachmittag im Sulztal, einem Seitental des Tiroler Ötztals, nach rund fünf Stunden lebend aus einer Lawine gerettet worden.

Dies sagte ein Polizeisprecher der APA und bestätigte einen Bericht des ORF Tirol. Der Mann habe jedenfalls geatmet. Nach der Stabilisierung durch das Team eines Notarzthubschraubers wurde er in die Innsbrucker Klinik geflogen.

Hohlraum unter Schneedecke

Offenbar habe sich der Österreicher beim Lawinenabgang zum Hang hinkauern können, so habe sich ein Hohlraum gebildet, sagte der Einsatzleiter der Bergrettung laut dem Bericht. Der Boden in dem Bereich sei zudem moosbedeckt gewesen. All das habe offenbar ermöglicht, dass der Verschüttete genug Luft bekam.

Tiroler Bergretter mussten Suche zunächst abbrechen

Die Lawine war offenbar bereits um die Mittagszeit ins Sulztal abgegangen und hatte dort den Aufstieg Richtung Amberger Hütte verschüttet. Bergretter rückten aus und suchten den Lawinenkegel zunächst mit Verschüttetensuchgeräten und Sonden ab. Sie mussten aber laut eigenen Angaben zunächst abbrechen, weil weitere Schneebretter nachkamen. Erst Stunden später konnte die Suche schließlich fortgesetzt werden.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 11.04.2021 um 06:48 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/tirol-65-jaehriger-ueberlebte-fuenf-stunden-lang-unter-lawine-101932225

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