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Tiroler Polizei stellte zu hohe Strafen aus

EDV-Fehler macht Probleme Salzburg24
EDV-Fehler macht Probleme

Die Tiroler Polizei hat wegen eines EDV-Problems zu hohe Radarstrafen verschickt. Zu dem Fehler kam es im Zuge der Umstellung auf ein neues Programm, berichtete die Landespolizeidirektion am Freitag in einer Aussendung. Über 2.000 Zulassungsbesitzer seien betroffen und hätten bei Anonymverfügungen höhere Strafen erhalten als gesetzlich vorgeschrieben.

Es handle sich ausschließlich um Anonymverfügungen zu Geschwindigkeitsüberschreitungen, die zwischen dem 21. Dezember und dem 31. Jänner dieses Jahres begangen wurden. Der Fehler sei zwischenzeitlich behoben, hieß es. Alle betroffenen Zulassungsbesitzer werden jetzt von der Behörde angeschrieben.

All jene, die die Strafe noch nicht einbezahlt haben, sollen dies vorerst auch nicht tun, bat die Exekutive. Nach Durchsicht der Akten werden neue ausgestellt. Bereits bezahlte Strafbeträge sollen zurückerstattet werden.

(Quelle: S24)

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