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Tödliche Lawinenunglücke im laufenden Winter

Das schlimmste Unglück dieses Winters ereignete sich am 18. Jänner in Kärnten, als drei Bergretter ums Leben kamen. Neumayr/Archiv
Das schlimmste Unglück dieses Winters ereignete sich am 18. Jänner in Kärnten, als drei Bergretter ums Leben kamen.

In diesem Winter sind in Österreich nach APA-Zählung bisher 16 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen.

Zum Vergleich: In der gesamten Saison 2011/2012 waren es 18, im Winter 2010/2011 sogar 50. Das schlimmste Unglück dieses Winters ereignete sich am 18. Jänner in Kärnten, als drei Bergretter ums Leben kamen.

12. Dezember 2012: Ein 40-jähriger Skifahrer aus Tschechien wird am Vormittag in Serfaus in Tirol aus einer Lawine geborgen und stirbt am Abend in der Innsbrucker Klinik.

18. Dezember 2012: Bei einer Skitour im freien Gelände auf der Tiroler Seite des Arlbergs gerät ein 48 Jahre alter Russe unter ein Schneebrett. Er ist bei seiner Bergung bereits tot.

20. Dezember 2012: Ein deutscher Tourengeher stirbt unter einer Lawine auf der Hohen Munde im Bezirk Innsbruck-Land.

29. Dezember 2012: Ein 38 Jahre alter Steirer wird bei einer Skitour im Tiroler Sellrain von einer Lawine verschüttet und erliegt am folgenden Tag seinen Verletzungen.

5. Jänner 2013: Ein 42-jähriger Tourengeher aus Bayern stirbt durch eine Lawine im Tiroler Sellrain.

18. Jänner 2013: In den Karnischen Alpen in Kärnten sterben ein 51 Jahre alter Landwirt, seine 42-jährige Frau und ein 54-Jähriger unter einer Lawine. Die drei Tourengeher waren Mitglieder der lokalen Bergrettung. Das Unglück ereignete sich um 11.00 Uhr, die Einsatzkräfte wurden erst um 15.00 Uhr alarmiert

18. Jänner 2013: Ein 24-jähriger Tourengeher aus der Weststeiermark kommt unter einer Lawine auf dem Seckauer Zinken in der Obersteiermark ums Leben.

20. Jänner 2013: Ein Tourengeher stirbt bei einem Lawinenabgang am Göller in den niederösterreichischen Kalkalpen.

4. Februar 2013: In Jochberg bei Kitzbühel werden zwei Jugendliche von einer Lawine verschüttet. Einer befreit sich selbst, der andere, ein 16-jähriger Einheimischer, wird am nächsten Tag tot geborgen.

6. Februar 2013: Ein deutscher Snowboarder (34) stirbt in Sölden in Tirol im freien Skiraum unter einem selbst ausgelösten Schneebrett.

5. März 2013: Zwei Menschen sterben bei Lawinenabgängen in Salzburg. In Obertauern wird ein Tiroler von den Schneemassen mitgerissen und erleidet tödliche Verletzungen, als er gegen einen Baum prallt. In Scheffau wird ein Mann getötet, der so wie der Tiroler als Tourengeher unterwegs war.

5. März 2013: Bei einem Lawinenabgang am Hohen Riffler im Tiroler Zillertal wird ein deutscher Tourengeher getötet.

6. März 2013: Ein Eiskletterer aus Wien wird unterhalb der Rudolfhütte im Salzburger Pinzgau von Schneemassen in den Grünsee mitgerissen. Der Mann stirbt, sein Begleiter überlebt das Unglück. (APA)

Aufgerufen am 23.04.2019 um 09:04 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/toedliche-lawinenungluecke-im-laufenden-winter-42655258

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