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In Österreich gespitzelt

Spionage? Türkei wehrt sich gegen Vorwürfe

Ankara spricht von "unbegründeten Behauptungen"

Laut Innenminister Nehammer hat ein türkischer Spion gestanden

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Freitag, 10. Juli 2020, anl. der PK "Ermittlungsstand nach den Ausschreitungen bei Demonstrationen in Wien-Favoriten" im Innenministerium in Wien.

In der Causa um den vermeintlichen Spionagefall hat sich das türkische Außenministerium zu Wort gemeldet. Ankara weise die "unbegründeten Behauptungen" zurück, erklärte der Sprecher Hami Aksoy laut Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Am Dienstag hatte das Innenministerium bekannt gegeben, dass eine Person gestanden habe, im Sinne des türkischen Geheimdienstes in Österreich spioniert zu haben.

Wien sei nicht in der Lage "der populistischen Rhetorik und seiner Anti-Türkei-Besessenheit zu entkommen", so Hami Aksoy. Und er fügte hinzu: "Wir fordern die österreichische Regierung nachdrücklich auf, die Verfolgung der künstlichen Agenda mit flachen und innenpolitischen Berechnungen über die Türkei einzustellen und mit staatlichem Ernst, gesundem Menschenverstand und aufrichtiger Zusammenarbeit zu handeln."

Österreich bereitet Anklage vor

Am Dienstag gab Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bekannt, dass eine Person gestanden hat, im Sinne des türkischen Geheimdienstes in Österreich gespitzelt zu haben. Eine Anklage steht bevor. Das Außenministerium in Wien bat unterdessen den türkischen Botschafter um ein Gespräch.

(Quelle: APA)

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