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Vorarlberg ist Radfahrbundesland Nummer eins

Vorarlberger urbaner als Wiener Salzburg24
Vorarlberger urbaner als Wiener

In Österreich werden mehr neue Fahrräder als neue Autos gekauft. 330 Mio. Euro geben die Menschen hierzulande im Jahr bereits für Drahtesel und Zubehör aus. Das Radfahrbundesland schlechthin ist Vorarlberg - dort herrschen "fast schon dänische Verhältnisse", konstatiert der VCÖ. Die geringste Raddichte gibt es mit 620 Stück pro 1.000 Einwohner in Wien, der Österreich-Schnitt liegt bei 725.

Im westlichsten Bundesland kommen hingegen auf 1.000 Einwohner 810 Fahrräder. Nummer zwei ist laut einer Erhebung des Verkehrsclubs Österreich Salzburg (795 Räder), gefolgt von Oberösterreich (790), Tirol (760), Niederösterreich (755), der Steiermark (730), dem Burgenland (680) und Kärnten (640).

Den Vorarlbergern ist das Radeln auch am meisten wert. Ein Haushalt gibt dort 165 Euro im Jahr für Fahrräder und Co. aus, in ganz Österreich sind es durchschnittlich 90 Euro. In den Jahren 2010 bis 2012 haben sich die Österreicher durchschnittlich 418.000 Drahtesel angeschafft, 2013 dürften es laut VCÖ-Schätzung 400.000 gewesen sein. Elektroräder und teure Stücke werden immer beliebter, Städter legen sich gerne Falträder zu.

(Quelle: S24)

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