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Urteilsspruch in OÖ

Zehn Jahre Haft für bewaffneten Überfall

Duo überfällt Geldtransporter in Wels

Das Urteil ist nicht rechtskräftig

Die Männer wurden am Landesgericht Wels verurteilt. (SYMBOLBILD)

Zwei Tschetschenen haben am Dienstag im Landesgericht Wels wegen eines - wenn auch gescheiterten - bewaffneten Überfalls auf einen Geldtransport jeweils zehn Jahre Haft ausgefasst. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, die Staatsanwältin kündigte Berufung gegen das "zu geringe Strafausmaß" an. Maximal 15 Jahre Gefängnis hätten laut Strafrahmen die Angeklagten, 31 und 29 Jahre alt, erhalten können.

Die Staatsanwältin hatte den Männern u.a. schweren Raub, schwere Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt - weil einer von ihnen einen Justizwachebeamten attackiert haben soll - sowie Verstöße gegen das Waffengesetz zur Last gelegt.

Geldboten bei Überfall in Wels verletzt

Erschwerend wertete der Richter bei der Urteilsverkündung , dass die beiden Geldboten bei dem Überfall verletzt wurden und dieser geplant gewesen sei. Mildernd sah das Gericht das Geständnis an.

Außer den zehn Jahren Haft wurden die Angeklagten noch zu einem Teilschmerzensgeld von je 1.000 Euro für die Opfer verurteilt.

(Quelle: APA)

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