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Weltspartag

Zinstief bringt Verluste auf Sparbücher

Die Sparer haben auch am heutigen Weltspartag nur wenig zum Lachen. Das anhaltende Zinstief bringt, wird auch die Inflation berücksichtigt, weiter reale Verluste auf klassische Sparbücher. Trotzdem legen die meisten Österreicher Geld regelmäßig für notwendige Anschaffungen zurück - was im Sprachgebrauch noch immer "Notgroschen auf der Bank" heißt.

Und trotz aller Klagen über schlechte Zinsen aufs Ersparte wollen am 31. Oktober, am Weltspartag, in Österreich 1,2 bis 1,5 Millionen Bankkunden zu ihrer Bank gehen und dort Ersparnisse einzahlen. Das haben Umfragen der zwei größten Banken im Land ergeben. 70 Prozent halten hier bloß an einer Tradition fest, etwas mehr als die Hälfte macht das Kindern zuliebe, für die in erster Linie die Weltspartagsgeschenke gedacht sind, die in den Filialen verteilt werden.

Weltspartag: Münz-Zählung kann teuer werden

Wer einen Haufen von Münzen aus dem Sparschwein oder einem Münzbecher in der Bank am Münzzählautomaten oder am Zählgerät beim Schalter zählen lassen will, sollte das Geld dann am besten sofort aufs Konto oder Sparbuch einzahlen. Sonst können fürs Zählen vor allem bei vergleichsweise kleinen Beträgen saftige Gebühren anfallen. Die Konsumentenschützer raten deshalb, vor der Zählung nach allfälligen Spesen zu fragen.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 09.12.2019 um 06:33 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/weltspartag-und-kein-ende-der-zinsmisere-78505246

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