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"Die Natur schlägt zurück"

Wie es zum Wetter-Wahnsinn kam

Tote und gewaltige Schäden in Kärnten, Steiermark und Italien

Unwetter überraschten am Donnerstag Süd-Österreich und Teile Italiens. Es gab sogar mehrere Todesopfer zu beklagen. Doch wie kam es dazu und warum konnte man den Wetter-Wahnsinn nicht prognostizieren?

Vielleicht zehn Minuten hatte das Unwetter im kärntnerischen Lavanttal gedauert, und nur wenige Sekunden jene Böe, die Bäume umwarf, wodurch zwei kleine Mädchen ums Leben kamen. Wie es von der Wasserrettung hieß, habe man ein solches Elementarereignis in der Gegend noch nie erlebt.

Ausmaß nicht zu prognostizieren 

Mit so einem Wetter-Wahnsinn hat wohl niemand gerechnet, laut ORF-Meteorologin Christa Kummer wäre das Ausmaß auch nicht zu prognostizieren gewesen.

Die Ursache für die heftigen Unwetter

Die Hitze der letzten Wochen hätte das Mittelmeer auf bis zu 29 Grad aufgeheizt. Daher wäre viel Feuchtigkeit und Dynamik in die Luft gelangt. Das gestrige Italientief wäre schließlich der Auslöser gewesen, so Kummer in der ZIB2 (siehe Video oben). Die Heftigkeit, in der die Unwetter in Kärnten, der Steiermark und Italien niedergingen, wäre sehr unerwartet gekommen.

Mensch greife zu sehr in Natur ein

Einerseits sei der Klimawandel ein Auslöser für die immer häufiger auftretenden Einzelereignisse. Andererseits sei der Mensch in die Pflicht zu nehmen. „Wir greifen zu sehr in die Natur ein und sie schlägt zurück“, so die Meteorologin, die unter anderem Bodenversiegelung als Beispiel nannte.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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