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Fünf Personen festgenommen

1.600 Anzeigen bei Wiener Corona-Demo

Tweet von PR-Berater heizt Lage an

Demo gegen Corona-Maßnahmen der Regierung APA/HANS PUNZ
Bei einer Corona-Demo in Wien hat es am Samstag rund 1.600 Anzeigen gegeben. (SYMBOLBILD)

Am Samstag gab es bei einer Wiener Corona-Demo rund 1.600 Anzeigen. Ein Tweet von PR-Berater Rudi Fußi über die Polizei könnte jetzt Konsequenzen haben.

18 seien strafrechtlich, unter anderem wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und tätlichen Angriffs auf Beamte. Vier Personen wurden strafrechtlich wegen des Verdachts des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt und eine Person verwaltungsrechtlich wegen Verstößen gegen Covid-19-Bestimmungen festgenommen, bilanzierte die Polizei.

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Im Zuge des Großeinsatzes der Polizei mit mehr als 1.000 Beamtinnen und Beamten sei es weiters zu 675 Anzeigen wegen Missachtung des Mindestabstandes, 609 Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht, zwei Organmandaten wegen Verstößen gegen Covid-19 Bestimmungen und 288 sonstigen Verwaltungsstrafanzeigen gekommen.

Tweet von PR-Berater Fußi sorgt für Ärger

Rechtliche Schritte lässt Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) außerdem gegen den PR-Berater Rudolf Fußi prüfen. Dieser hatte auf Twitter den Einsatz von Polizeihunden kommentiert und gemeint: "Die sind wahrscheinlich auch intelligenter als der Durchschnittsmitarbeiter der LPD Wien." Nehammer bezeichnete die Äußerung als unzumutbar.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 24.09.2021 um 02:59 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/wien-1-600-anzeigen-bei-corona-demo-99779953

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