Jetzt Live
Startseite Österreich
Wien

Diplomat soll Angestellte wie Leibeigene behandelt haben

SB, Staubwedel, Putzen, Haushalt BILDERBOX
Die Hausangestellten seien wie Sklaven behandelt worden. (Symbolbild)

Ein in Wien tätiger Diplomat eines Landes aus Nahost soll mit seiner Frau zwei Mädchen wie Leibeigene gehalten haben. Die "Kronen Zeitung" schrieb am Freitag von "moderner" Sklaverei. Das Außenministerium bestätigte auf APA-Anfrage, dass die erhobenen Vorwürfe bekannt seien: "Der betreffende Botschafter wurde mit den Vorwürfen konfrontiert und zur Stellungnahme aufgefordert."

Die beiden Frauen hätten laut den Vorwürfen rund um die Uhr arbeiten müssen, Ruhepausen gab es kaum. Weder Gehalt, noch Überstunden wären bezahlt worden.

Diplomaten-Angstellte verübt Selbstmordversuch

Eine weitere Bedienstete habe den Arbeitsdruck nicht mehr ausgehalten und einen Selbstmordversuch verübt. Die beiden Hausangestellten wurden vom Außenministerium umgehend mit der Organisation LEFÖ in Kontakt gebracht. Diese NGO sei auf die Unterstützung von Opfern des Menschenhandels spezialisiert.

(APA)

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 20.09.2019 um 11:31 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/wien-diplomat-soll-angestellte-wie-leibeigene-behandelt-haben-67291411

Kommentare

Mehr zum Thema