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Wien

Gasexplosion war Selbstmord

Mann riss Nachbarin mit in den Tod
Neben der zweiten Toten - eine 29-jährige Mieterin - wurden 15 Menschen bei der Gasexplosion teils schwer verletzt. 

Nach der verheerenden Gasexplosion in einem Gemeindebau in Wien-Wieden mit zwei Toten Ende Juni steht nun die Ursache fest. Demnach war es tatsächlich, wie allgemein vermutet, Selbstmord. Das bestätigte die Wiener Polizei am Mittwoch. Ein Mann, der bei der Explosion starb, hatte die Gasleitung manipuliert. Er hatte offenbar zuletzt massive Geldprobleme.

Am 26. Juni dieses Jahres hatte der Mieter einen Gemeindebau an der Ecke Preßgasse/Schäffergasse in die Luft gejagt. Neben der zweiten Toten - eine 29-jährige Mieterin - wurden 15 Menschen teils schwer verletzt. Nach APA-Informationen dürfte der junge Mann sein Leben nicht in den Griff bekommen haben. Immer wieder dürfte er unter anderem beruflich gescheitert sein.

Zuletzt kamen noch schwere Geldprobleme dazu. So soll er mit der Miete im Rückstand gewesen sein. Zwar dürfte die Gemeinde keinen oder wenig Druck auf den 22-Jährigen ausgeübt und sogar eine Ratenzahlung angeboten haben. Der Mann sah sich aber nicht in der Lage, seine Außenstände zu begleichen.

Hilfe für Betroffene

Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 22.09.2019 um 01:59 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/wien-gasexplosion-mit-zwei-toten-war-selbstmord-76054279

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