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Illegale Lebensmittel-Produktion entdeckt

"Besonders abstoßende Zustände" in Wiener Wohnung

Wie erst am Montag in Wien-Brigittenau, ist Donnerstagfrüh auch in Wien-Landstraße in einer Wohnung eine illegale Produktionsstätte chinesischer Speisen entdeckt worden. Die Finanzpolizei trat in den frühen Morgenstunden nach einem Hinweis von Mietern des Hauses in der Fasangasse im dritten Wiener Gemeindebezirk in Aktion und stieß in der 50-m2-Wohnung auf hygienisch besonders abstoßende Zustände.

Hier wurden für einen Asia-Schnellimbiss chinesische Speisen illegal erzeugt. Die Beamten fanden u.a. ungekühltes Fleisch und in der ganzen Wohnung Schimmel vor, dieser hatte sich teilweise auch schon auf den Lebensmitteln befunden. Der offizielle Wohnungsmieter ist Chinese, dürfte laut Finanzamtssprecher Johannes Pasquali aber nicht selbst dort wohnen. Die Ermittlung hat ergeben, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit der Abnehmer der Waren für den unweit der Wohnung betriebenen Schnellimbiss war.

Asiate versteckte sich im Klo

In der Wohnung befanden sich beim Einsatz zwei Chinesen, eine 35-jährige Frau und ein rund 50-jähriger Mann. Während die in der Küche angetroffene Frau im offenen Asylverfahren ist, befindet sich der Mann im Status des Ausweisungsverfahrens. Das bedeutet, das er abgeschoben wird. Der Asiate hat sich während des Einsatzes gegen die illegale Küche im WC der Wohnung hinter einem Verschlag versteckt.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 21.04.2021 um 07:34 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/wien-illegale-chinesische-lebensmittel-produktion-entdeckt-89648749

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