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Wings for Life

Tausende schnüren Laufschuhe für guten Zweck

20.000 Läufer in Wien, App Runs in Salzburg

Rund 120.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnürten sich am Sonntag weltweit für "Wings for Life" die Laufschuhe. Als um 13 Uhr der Startschuss fiel, starteten beim offiziellen Österreich-Lauf in Wien trotz trüben Wetters knapp 20.000 Läuferinnen und Läufer. In Salzburg fanden mehrere App-Läufe statt.

Zeitgleich versuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des sechsten "Wings for Life World Run", sich das Catcher Car so lange als möglich vom Leib zu halten. Darunter auch prominente Gesichter wie Thomas Morgenstern, Anna Gasser, Snowboard-Ass Benjamin Karl, Andreas Goldberger, Philipp Hansa, Lukas Müller, Julian Eberhard.

App Runs in ganz Salzburg

Insgesamt fanden weltweit 323 organisierte Läufe in 72 Ländern mit Teilnehmern aus 186 Nationen statt. Durch die "Wings for Life World Run"-App spielt es keine Rolle, wer wo läuft. Teilnehmen ist durch die App an jedem Platz der Welt möglich. Auch in Salzburg gab es mehrere Läufe, etwa in Lehen, Fuschl, Strobl, St. Gilgen, Hallein, St. Johann, Lofer, Saalfelden, Saalbach und Kaprun.

Matthias Walkner, Wings for Life Markus Berger für Wings for Life World Run
Matthias Walkner lenkte das Catcher Car in Wien.

Matthias Walkner lenkt Catcher Car

Beim Lauf in Wien spielt ein Salzburger eine besonders große Rolle. Dakar-Sieger Matthias Walkner sitzt am Steuer des Catcher Car. Er startete 30 Minuten nach dem offiziellen Start und fährt bis der letzte Teilnehmer eingeholt ist.

Russische Siege bei Wings for Life

2018 schaffte es der Schwede Aron Anderson im Rollstuhl seinen globalen Titel mit knapp 90 Kilometern zu verteidigen. In diesem Jahr ist Anderson in seiner neuen Funktion als Botschafter im Einsatz und berichtet als rasender Reporter vom Lauf in Zadar in Kroatien. Dies macht den Weg frei für einen neuen globalen Champion.

Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gab es russische Siege. Bei den Damen schaffte Nina Sarina in Zug (Schweiz) mit 53,7 km die größte Distanz in diesem Charity-Bewerb, bei den Männern kam Iwan Motorin in Izmir in 4:01 Stunden auf 64,3 km.

Zweite hinter Sarina wurde die in Rio de Janeiro laufende Polin Dominika Stelmach. Motorin am nächsten kamen in München der Deutsche David Schönherr mit 62,6 km und dessen Landsmann Andreas Straßner in Rio mit 61,2 km. Bei dem in Wien gestarteten Lauf zugunsten der Forschung, um Querschnittslähmung heilbar zu machen, legte der Pole Wojtec Baran mit 54,4 km die größte Distanz zurück.

(S24/APA)

(Quelle: SALZBURG24)

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