Jetzt Live
Startseite Österreich
Österreich

Wintereinbruch fordert Einsatzkräfte

Verkehrsbehinderungen und umgeworfene Bäume

Starke Windböen und der Wintereinbruch haben am Montagabend in Tirol und in Kärnten zu Feuerwehreinsätzen geführt. In Tirol wurden mehrere Bäume umgeworfen, in Kärnten sorgte der stellenweise starke Schneefall für Behinderungen auf den Straßen.

In Hopfgarten im Brixental (Bezirk Kitzbühel) verlegten mehrere durch Windböen umgeworfene Bäume eine Landesstraße. In Jenbach im Bezirk Schwaz wurde ein Blechdach eines Gartenhauses komplett abgedeckt. Und ebenfalls in Hopfgarten flammte durch den Wind ein Feuer in einer Feuerschale vor einem Gartenhaus gehörig auf und hatte einen Einsatz zur Folge. 

Ein 53-Jähriger hatte zuvor das Feuer in der Feuerschale entzündet. Schließlich entwickelte sich starker Rauch. Die Freiwillige Feuerwehr rückte daraufhin mit vier Fahrzeugen und 45 Mitgliedern aus. Das Feuer wurde gelöscht, es entstand weder Personen- noch Sachschaden.

Das abgetragene Blechdach in Jenbach wurde in einen Garten und zum Teil in einen anliegenden Bach geweht. Verletzt wurde dabei ebenfalls niemand.

Schneefall fordert Floriani in Kärnten

Stellenweise starker Schneefall hat Dienstagfrüh für Behinderungen auf Kärntens Straßen gesorgt. Wie die Feuerwehr Preitenegg mitteilte, war auf der Südautobahn (A2) im Bereich des Packsattels (Bezirk Wolfsberg) ein Lkw von der schneeglatten Fahrbahn abgekommen, der verletzte Lenker wurde ins Krankenhaus gebracht. Ein Unfall wurde auch von der Karawankenautobahn (A11) bei St. Niklas gemeldet, hier hatte sich ein Auto überschlagen, eine Person wurde verletzt.

Kettenpflicht herrschte Dienstagfrüh auch am Loiblpass, der Kärnten mit Slowenien verbindet. Der Schneefall sollte jedenfalls bis zum späten Vormittag aufhören, erwartet wurde, dass es am längsten in den Karawanken schneien würde.

Wintereinbruch in Vorarlberg

Unterdessen hat sich Vorarlberg am Dienstag in winterlichem Ambiente präsentiert, der in der Nacht erfolgte Wintereinbruch zeigte vorerst aber keine gravierenden Folgen. Meldungen über Unfälle blieben vorerst aus, die Straßen waren frei befahrbar. In höheren Lagen bestand gebietsweise erhebliche Lawinengefahr der Stufe drei auf der fünfstufigen Gefahrenskala. Der Schnee fiel bis ins Rheintal, verbreitet lagen zehn bis 20 Zentimeter, in den nördlichen Regionen auch mehr. Im Tagesverlauf waren weitere Schneefälle angesagt.

Matschige Straßen im Osten

Der Wetterumschwung hat am Dienstag für Schneefahrbahnen und matschige Straßen in höheren Lagen im Mostviertel und im Waldviertel gesorgt. Verkehrsunfälle und Feuerwehreinsätze aufgrund der winterlichen Bedingungen blieben vorerst allerdings großteils aus. Im Raum Scheibbs fielen bis zu zehn Zentimeter Neuschnee, teilte der Landespressedienst in einer Aussendung mit. Kettenpflicht bestand für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen auf der B23 über den Lahnsattel im Bezirk Lilienfeld.

Die Fahrbahnen im Bundesland waren überwiegend nass. Mit glatten Straßen musste der Aussendung zufolge im Raum Dobersberg (Bezirk Waidhofen an der Thaya), Horn, Persenbeug (Bezirk Melk) und Spitz (Bezirk Krems-Land) gerechnet werden. Die Neuschneemengen fielen großteils gering aus: Drei Zentimeter wurden im Waldviertel - etwa in Pöggstall (Bezirk Melk) und Weitra (Bezirk Gmünd) - gemessen, zwei Zentimeter im Industrieviertel in Gutenstein (Bezirk Wiener Neustadt-Land). Die erforderlichen Räum- und Streueinsätze waren überall im Gange. Der niederösterreichisch-slowakische Grenzübergang auf der L3016 bei Angern an der March (Bezirk Gänserndorf) blieb nach wie vor gesperrt.

Die Temperaturen lagen in der Früh bei minus sechs Grad in Gaming (Bezirk Scheibbs) sowie Pöggstall und plus zwei Grad im Bezirk Tulln. Die Lawinengefahr in den Bergregionen wurde laut dem Bericht des Warndienstes überwiegend als gering (Stufe 1 auf der fünfteiligen Skala) eingeschätzt. Stufe 2 und damit mäßiges Risiko herrschte oberhalb der Baumgrenze in den Ybbstaler Alpen, dem Gippel-Göllergebiet und der Rax-Schneebergregion. Zur Tendenz teilten die Experten mit, dass ein Ansteigen der Lawinengefahr erwartet werde

(Quelle: APA)

  • Dienstag
  • Mittwoch
  • Donnerstag
  • Freitag
  • Samstag
  • Sonntag
wetter.salzburg24.at

Aufgerufen am 12.04.2021 um 07:57 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/wintereinbruch-in-oesterreich-fuehrt-zu-feuerwehreinsaetzen-102059230

Kommentare

Mehr zum Thema