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Marktmanipulation

Haftbefehle gegen Wirecard-Vorstände

Umsätze seit 2015 aufgebläht

Drei Festnahmen rund um den Wirecard-Skandal
Der Schriftzug von Wirecard ist an der Firmenzentrale des Zahlungsdienstleisters in Aschbeim bei München.

Im Betrugsskandal beim DAX-Konzern Wirecard hat die Münchner Staatsanwaltschaft drei Haftbefehle gegen frühere Führungskräfte gestellt. Dabei gehe es unter anderem um gewerbsmäßigen Bandenbetrug und Marktmanipulation, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch in München. Unter den Betroffenen ist auch der Wirecard-Ex-Chef.

Der insolvente Zahlungsabwickler Wirecard hat nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft München bereits seit 2015 Umsätze und Bilanzsummen aufgebläht. Das tatsächliche Geschäft habe bereits damals Verluste geschrieben, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in München.

(Quelle: Apa/Dpa/Ag.)

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