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16-Jähriger ertrank in Zell am See in Pool: Kein Fremdverschulden

Nach dem Tod eines 16-jährigen Schülers, dessen Leiche am vergangenen Sonntag in der Früh am Boden eines Hotel-Schwimmbeckens in Zell am See (Pinzgau) gefunden worden war, sind bei der Obduktion keine Anzeichen für ein Verbrechen festgestellt worden.

"Es gab keine Spuren an der Leiche, keine Verletzungen, und auch unsere Ermittlungen haben keine Hinweise auf Fremdverschulden ergeben", sagte am Mittwoch Herbert Hanetseder vom Landeskriminalamt Salzburg auf APA-Anfrage.

Als Todesursache wurde bei der Autopsie am Dienstag Ertrinken festgestellt. Allerdings werden noch weitere toxikologische und histologische Untersuchungen durchgeführt, mit deren Ergebnis in zwei bis drei Wochen zu rechnen sei, so der Ermittler. Unter anderem soll damit geklärt werden, ob der Bursch möglicherweise einen Herzfehler hatte, aber auch, ob er alkoholisiert oder durch andere Substanzen beeinträchtigt war.

Schüler dürfte Orientierung verloren haben


Die Leiche des 16-jährigen Einheimischen war am Sonntag vom Hotelbesitzer im Pool entdeckt worden. Der Bursch hatte in der Nacht eine Party besucht und war um ca. 1.30 Uhr von einem Freund nach Hause gebracht worden. Offenbar ging er danach aber noch im Schwimmbecken des nahe gelegenen Hotels baden - seine Kleidung wurden am Rand des Außenbeckens gefunden. Möglicherweise wollte der Schüler durch die Verbindungsschleuse tauchen, die vom Außen-Pool in den inneren Wellnessbereich des Hotels "Stadt Wien" führt. "Vielleicht hat er die Orientierung verloren und ist ertrunken", vermutete am Sonntag Bezirkspolizeikommandant Arno Kosmata. (APA)

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(Quelle: S24)

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