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2.500 Imker im Einsatz für die Bienen

Imker, Maria Hutter Land Salzburg/Neumayr
Im Bild Wilhelm Kastenauer (Landesobmann für Imker und Bienenzucht Salzburg) , Landesrätin Maria Hutter und Gerald Lindenthaler (Landesobmann-Stv. für Imker und Bienenzucht Salzburg).

Alle reden vom Bienensterben, immer mehr tun etwas dagegen! Der Landesverein für Imkerei und Bienenzucht in Salzburg freut sich über stetig steigende Mitgliederzahlen: 147 kamen im Vorjahr dazu, aktuell hält man bei beachtlichen 2.571 Mitgliedern.

„Das steigende Interesse an der Imkerei zeigt, wie stark das Bewusstsein für die Natur im Land Salzburg und die Bedeutung der Bienen ist. Die 2.571 Mitglieder des Landesvereins leisten mit 21.000 Bienenvölkern einen großen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Gemeinsam mit den Imkerinnen und Imkern wollen wir in Salzburg wieder mehr blütenreiche Lebensräume schaffen“, sagt Landesrätin Maria Hutter anlässlich des Landesimkertages heute, Sonntag, in Saalfelden.

Flächendeckende Bestäubung

„Der Zuwachs an neuen Imkern betrifft alle Bezirke des Landes“, weiß Landesobmann und Imkermeister Wilhelm Kastenauer, „Dadurch gibt es viele Bienenvölker, die flächendeckend zur Bestäubung beitragen.“ Besonders erfreulich ist, dass auch in der Stadt Salzburg der Trend zur Hobby-Imkerei geht.

Vorsicht vor der Varroamilbe

Meister Kastenauer verweist aber auch darauf, dass die Imkerei sehr arbeitsintensiv ist: „Mit einmal ein Bienenhaus aufstellen, ist es nicht getan. Bienen müssen betreut werden“, so der Obmann der Salzburger Imkergenossenschaft. Besonders aufpassen müsse man auf die Varroamilbe, ein Parasit, der den Bienenvölkern massiv zusetzen kann. „Die können sich innerhalb von vier Wochen verdoppeln und auch benachbarte Bienenvölker gefährden.“ Daher sei es gerade für Neueinsteiger wichtig, die Kurse des Imkerverbands zu besuchen, betont Kastenauer.

Bienen für Mensch und Landwirtschaft

Ein bedeutender Teil der menschlichen Ernährung basiert auf insektenbestäubten Pflanzen, wie zum Beispiel alle heimischen Obst- und Beerenfrüchte, Tomaten, Bohnen, Erbsen, Gurken, Zucchini, fast alle Gewürz-, Tee- und Heilkräuter. Auch Feldfrüchte wie Kürbis, Raps oder Sonnenblumen brauchen Insekten zur Bestäubung. Zudem können viele Pflanzen, deren Blätter, Wurzeln, Stängel oder Knollen wir nutzen, nur so Samen ausbilden, etwa Salate, alle Kohlgewächse, Zwiebel und Lauch. Ganze Landökosysteme würden zusammenbrechen, wenn sich die insektenbestäubten Pflanzen nicht mehr fortpflanzen könnten.

(Quelle: SALZBURG24)

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