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2-G bringt Salzburger zur Corona-Impfung

Bis zu drei Stunden Wartezeit vor Europark

Mit dem heutigen Inkrafttreten der 2-G-Regelung stieg auch wieder die Nachfrage nach Impfangeboten. So zum Beispiel beim Impfbus in der Stadt Salzburg, wo man zum Teil drei bis vier Stunden warten musste.

Das Land Salzburg rechnet nach dem starken Impfsamstag damit, dass der Trend anhält und wieder deutlich mehr Leute zu den Corona-Schutzimpfungen kommen werden. "Wir können aber nicht abschätzten, ob das längerfristig der Fall sein wird oder das Interesse nach wenigen Tagen wieder abflacht", sagte ein Sprecher des Landes am Montag zur APA. In Salzburg wurden in einer Arbeitswoche zuletzt an die 2.000 Impfungen verabreicht. Alleine am Samstag waren es fast 1.500 gewesen.

Mehr Impfmöglichkeiten im Land Salzburg

Das Land hat in der Folge die Kapazitäten auf bis zu 25.000 Stiche pro Woche quer durch Salzburg aufgestockt. Für die laufende Woche wurden mehr als 50 zusätzliche Impfmöglichkeiten aktiviert. Für Kritik hatte allerdings gesorgt, dass nach der am Freitagabend für Montag angekündigten 2-G-Regel am Sonntag im Bundesland keine Impfbusse in Betrieb waren oder Impfstraßen offen hatten.

Wie der Sprecher des Landes betonte, seien in Salzburg Impfungen stets auch an Abenden und an Samstagen verfügbar gewesen. Das Land überlege jedoch, bei Veranstaltungen mit vielen Besuchern - etwa Adventmärkten - auch an Sonntagen Impfangebote zu schaffen. Generell liege der Fokus nicht nur auf den Erststichen, sondern vor allem auch auf der rechtzeitigen Auffrischungsimpfung.

Großer Andrang bei Impfbus vor Europark

Am Montag wollten wieder zahlreiche Salzburger die Impfmöglichkeit beim Europark in der Stadt Salzburg nutzen. Teilweise mussten die Impfwilligen daher drei bis vier Stunden Wartezeit in Kauf nehmen. „Für die angestrebten 80 Prozent Durchimpfungsrate in der Gesamtbevölkerung gehen uns noch 95.320 Impfungen ab“, erklärt der Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp.

Tennengau weiterhin Schlusslicht

Die Durchimpfungsrate in der Gesamtbevölkerung Salzburgs liegt mit Stand heute, 8. November um 8.30 Uhr laut Landesstatistik bei 60,8 Prozent. Der Vergleich unter den Bezirken zeigt immer noch deutliche Unterschiede. Am höchsten ist die Durchimpfungsrate mit 63,5 Prozent im Pinzgau, gefolgt vom Pongau (63,0), Lungau (62,5), Stadt Salzburg (60,4) und dem Flachgau (60,2). Schlusslicht ist der Tennengau mit 56,2 Prozent, der damit mehr als sieben Prozentpunkte hinter dem Pinzgau liegt.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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