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2-G, FFP2 & Ninjapass

Diese Regeln gelten ab heute

Verschärfte Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte starten

Zahlreiche Aktivisten marschierten am Sonntag durch die Stadt Salzburg, um gegen die ab heute in Kraft tretenden 2-G-Regelungen zu demonstrieren. Die Verordnung dazu wurde Sonntagabend ausgesandt.

Salzburg

Ab heutigem Montag gelten in Österreich schärfere Corona-Regeln: Wer weder geimpft noch genesen ist, wird von praktisch allen öffentlichen Vergnügungen ausgeschlossen.

Die entsprechende Verordnung hat das Gesundheitsministerium am späten Sonntagnachmittag ausgesandt, wenn auch noch nicht offiziell kundgemacht. Einige Details der 2-G-Regeln sind neu, etwa für Kinder und Jugendliche. Pflichtschüler müssen demnach nicht geimpft sein, für sie reicht der Ninjapass.

2-G-Verschärfungen ab Montag

Die Verschärfungen waren Freitagabend von Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) bekanntgegeben worden, gemeinsam mit den Landeshauptleuten reagierte man auf die stark steigenden Infektionszahlen. Demnach gilt ab Montag 2-G überall dort, wo bisher 3-G gegolten hat, also etwa in der Gastronomie, im Theater, bei Konzerten, Sportveranstaltungen oder beim Friseur.

Einschränkungen in Gastronomie

Grundsätzlich ist die 2-G-Grenze für Veranstaltungen ab 25 Personen konzipiert. Aber auch beispielsweise in der Gastronomie oder bei der Nutzung der Hotellerie wird 2-G zum Muss. Der Wintertourismus soll so komplett nach diesen Regeln ablaufen. Als geimpft gelten Personen, deren zweite Immunisierung nicht mehr als neun Monate zurückliegt. Für Kurzentschlossene gibt es eine Übergangsfrist. Wer sich jetzt impfen lässt, kann mit einem PCR-Test vier Wochen lang auch 2-G-Bereiche besuchen. Danach muss aber der zweite Stich erfolgen.

symb_Impfnachweis, symb_Grüner Pass HELMUT FOHRINGER

2-G ab Montag: Die einzelnen Regeln im Detail

Geimpft oder Genesen – das sind die 2-G, die in Österreich ab Montag beinahe für alle Lebensbereiche gelten. Mehr oder weniger nur noch in den Handel oder zur Arbeit kann man auch mit einem Test …

3-G am Arbeitsplatz

Zur Arbeit kann man weiter auch nur getestet gehen. Dabei werden auch die weniger effektiven Antigen-Tests anerkannt, was vor allem der mangelnden Verfügbarkeit in ländlichen Regionen geschuldet ist. Bei einem entsprechenden Ausbau könnte zu einem späteren Zeitpunkt ein PCR-Test das Mindestmaß sein. Ernst gemacht wird mit 3-G am Arbeitsplatz Mitte des Monats. Offen für Ungeimpfte und noch nicht Erkrankte ist weiter der Handel.

FFP2-Maskenpflicht im Handel

Dort wo Maske getragen wird, also im Handel, Bibliotheken und Museen, soll bundesweit FFP2 der Standard sein, wie es in Wien schon seit vielen Wochen der Fall ist. Eine Erleichterung wurde für die Länder beschlossen. Die zuletzt umstrittenen, weil personalintensiven Ausreisekontrollen aus den Bezirken, die in Oberösterreich beinahe flächendeckend galten, fallen.

Gültigkeit der Impfung verkürzt

Beim Impfen sinkt die Gültigkeit des Nachweises nach dem zweiten Stich ab 6. Dezember von 360 auf 270 Tage. Das Gleiche gilt auch für die Booster-Impfung. Eine weitere Sonderregel gilt für jene, die mit dem ursprünglich als Einmal-Impfstoff konzipierten Vakzin von Johnson&Johnson immunisiert wurden. Sie müssen bis 2. Jänner nachimpfen, sonst erfüllen sie ab dann 2G nicht mehr.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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