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Stauende übersehen

Vier Verletzte bei Auffahrunfall auf A10

35-Jähriger kracht trotz Vollbremsung auf Auto

SB, Rettung, Rotes Kreuz SALZBURG24/Wurzer
Vier Menschen wurden bei dem Unfall verletzt und ins Krankenhaus gebracht. (SYMBOLBILD)

Bei einem Unfall auf der Tauernautobahn (A10) in Fahrtrichtung Süden kurz vor der Abfahrt Salzburg-Süd sind Samstagnachmittag vier Personen verletzt worden. Ein 35-jähriger Pkw-Lenker aus Rumänien übersah das Stauende und krachte trotz Vollbremsung in das Heck eines 30-jährigen Autofahrers aus Tschechien, berichtete die Polizei.

Durch den heftigen Aufprall wurden vier Personen verletzt und mit der Rettung in das Uniklinikum Salzburg und UKH Salzburg gebracht. An beiden Fahrzeuge entstand Totalschaden. Für die Dauer der Fahrzeugbergung war die Unfallstelle nur einspurig befahrbar und es kam zu langen Staus.

(Quelle: APA)

Kilometerlange Staus auf der A10 Richtung Süden

Stau, A10, Tauernautobahn FMT-Pictures/TA
Erheblicher Stau auf der A10 und auch auf den Ausweichrouten.

Der Reisesamstag auf der Tauernautobahn (A10) zeigte bereits in den frühen Morgenstunden mit einem 20 Kilometer langen Stau nach einem Lkw-Unfall bei Kuchl (Tennengau) seine Dimensionen. Das hohe Verkehrsaufkommen hielt den Tag über an und machte sich auch auf den Ausweichrouten bemerkbar.

Wegen eines defekten Lkw staute es Samstagfrüh auf der Tauernautobahn (A10) von Bad Vigaun (Tennengau) etwa 20 Kilometer bis zum Knoten Salzburg zurück. Gegen 5 Uhr früh hatte sich bei Kuchl ein Unfall mit einem Sattelkraftfahrzeug ereignet. Das Fahrzeug blockierte einen Fahrstreifen und den Pannenstreifen, der 32-jährige Lenker blieb unverletzt, berichtete die Polizei. Die Ladung, ein großer Dieselmotor, rutschte nach einem Bremsvorgang nach vorne, durchschlug die vordere Wand des Sattelanhängers und prallte an die hintere Wand des Führerhauses. Das Fahrzeug kam in Folge quer am rechten Fahrstreifen und Pannenstreifen zum Stillstand. Das Sattelkraftfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Um die Ladung von der Ladefläche zu heben, wurde ein Kran benötigt.

 

Durchfahrtssperre in Viehhausen

Innerhalb kürzester Zeit baute sich ein Stau auf, der bis zum Knoten Salzburg zurückreichte. Zwischenzeitlich war mit zweieinhalb Stunden mehr Fahrzeit zu rechnen, wie der Ö3-Verkehrsfunk um 8 Uhr meldete. In Viehhausen (Flachgau) wurde die Durchfahrtssperre kontrolliert und so mussten die Fahrzeuge wieder auf die Autobahn.

Stau auch auf Ausweichrouten

Allerdings kam es auch zu massiven Verzögerungen auf der Salzachtal Straße (B159): Rund eine Stunde dauerte die Fahrt von knapp 3,5 Kilometer zwischen Kaltenhausen und der A10-Auffahrt bei Hallein, berichtete der ÖAMTC. Gegen 8.30 Uhr war die Strecke wieder frei befahrbar, der Stau löste sich allmählich auf.

A10, stau Google Maps/Screenshot
Kilometerlanger Stau. Stand: 7.30 Uhr.

Der Reiseverkehr Richtung Süden hielt den gesamten Samstagvormittag über an und nahm kontinuierlich zu. Beim Ofenauertunnel bei Golling wurde am Vormittag eine Blockabfertigung eingerichtet. Aktuelle Verkehrsinfos findet ihr HIER.

A10 Google Maps/Screenshot
Hohes Verkehrsaufkommen in Richtung Süden. (Stand: 9.30 Uhr)

Auch die Staus vor den Grenzen zu Slowenien wurden im Laufe des Samstagvormittags immer länger, berichtete der ÖAMTC. Vor dem Karawankentunnel auf der A11 waren es bis zu drei Stunden Wartezeit, am Grenzübergang Spielfeld auf der A9 dauerte die Abfertigung rund zwei Stunden. Verhältnismäßig ruhig war die Situation am Loiblpass (B91), dem dritten derzeit für den international geöffneten Übergang: Hier verzeichnete der Club rund 20 Minuten Wartezeit.

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