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A8

Raser streut bei Verfolgungsjagd Nägel

Unbekannter entkommt in Salzburg

Autobahn APA/GEORG HOCHMUTH
Der Raser streute Nägel, um den Polizisten zu entkommen. Und die Taktik funktionierte.

Auf einer deutschen Autobahn hat sich ein Unbekannter eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert und dabei zu rabiaten Mitteln gegriffen. Der Verfolgte auf der A8 habe sogenannte Krähenfüße, also spezielle Nägel, eingesetzt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. In Salzburg hängte der Raser die Beamten dann ab.

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Bei Krähenfüßen handelt es sich um Wurfeisen aus spitzen Metallstiften, die auf dem Boden liegend die Reifen der Polizeiwagen beschädigen sollten. Neben den eingesetzten Streifenwagen seien auch die Reifen von Autos Unbeteiligter beschädigt worden. Verletzt wurde niemand, so die Polizei.

Raser flüchtet vor Polizeikontrolle

Demnach flüchtete der Unbekannte kurz nach Mitternacht vor einer Polizeikontrolle bei Bergen im Kreis Traunstein, etwa 35 Kilometer von der Salzburger Landesgrenze entfernt, mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Österreich. Mehrere Polizeistreifen nahmen die Verfolgung auf, verloren jedoch kurz hinter dem Walserberg den Anschluss. Eine Großfahndung nach dem Unbekannten blieb auch am Mittwoch ohne Erfolg. 

Wie der ORF Salzburg berichtet, soll das österreichische Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges bereits am Dienstag als gestohlen gemeldet worden sein.

(APA/SALZBURG24)

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