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Unter Vorkrisenniveau

Arbeitslosigkeit sinkt in Salzburg stetig

Österreichweit seit Vorwoche 12.800 mehr ohne Job

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Salzburg liegt mit einer Arbeitslosenquote von fünf Prozent knapp hinter Oberösterreich mit 4,1 Prozent. (SYMBOLBILD)

Während österreichweit 12.800 Arbeitslose mehr gemeldet werden als noch vergangene Woche, ist die Arbeitslosigkeit im Bundesland Salzburg, wie schon in den Vorjahren, weiter rückläufig.

Aktuell sind in Salzburg 13.734 Personen ohne Job, wie das Arbeitsmarktservice (AMS) Salzburg in einer Aussendung mitteilt. Das sind immerhin um mehr als 7.000 weniger als noch im Vorjahr und immer noch um 1.135 weniger als 2019 vor der Corona-Krise.

Zweitniedrigste Arbeitslosigkeit in Salzburg

Mit einer geschätzten Arbeitslosenquote von fünf Prozent hat Salzburg nach Oberösterreich (4,1 Prozent) den zweitniedrigsten Wert. Für ganz Österreich liegt die Quote bei sieben Prozent. „Die Entwicklung am Salzburger Arbeitsmarkt ist sehr stabil. Nach wie vor sind weniger Menschen arbeitslos gemeldet als vor der Corona-Krise. Das zeigt sich auch quer durch alle Bezirke“, fasst AMS-Landesgeschäftsführerin Jacqueline Beyer zusammen. Der stärkste Rückgang der Arbeitslosigkeit zum Vorjahr wurde mit 39,2 Prozent in der Stadt Salzburg verzeichnet, der geringste mit 29,3 Prozent im Pinzgau. Im Vergleich zu 2019 ging die Arbeitslosigkeit im Pongau am stärksten (-13,6 Prozent) und im Flachgau am wenigsten (-2,2 Prozent) zurück. Bei Menschen unter 25 Jahren ist die Arbeitslosigkeit seit vergangenem Jahr besonders deutlich zurückgegangen: 41,3 Prozent weniger sind ohne Arbeit. Im Gegensatz dazu liegt die Langzeitarbeitslosigkeit noch um 29,2 Prozent über dem Niveau von 2019.

Zudem werden weiterhin Arbeitskräfte im ganzen Bundesland gesucht: Knapp über 9.800 offene Stellen gibt es derzeit im Bundesland, um über 3.600 mehr als 2019.

Lockdown zeigt Auswirkung auf Arbeitsmarkt

Österreichweit hingegen zeigen sich aktuell die Auswirkungen des Lockdowns. Im Vergleich zur vergangenen Woche wurden 12.826 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind aber immer noch um 93.703 weniger als im November 2020. "Die Arbeitsmarktlage ist Ende November trotz einer pandemisch sehr herausfordernden Situation noch stabil, was vordergründig auf die positive Arbeitsmarktentwicklung zu Beginn des Monats zurückzuführen ist", kommentierte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Der Lockdown werde am Arbeitsmarkt aber noch stärker sichtbar, erwartet Kocher. Je länger die Schließungen notwendig seien, umso herausfordernder werde dies für Arbeitsmarkt und Wirtschaft.

900 Salzburger Betriebe beantragen Kurzarbeit

Auch die Kurzarbeit steigt wieder an, Ende November waren 81.805 Personen vorangemeldet, ein Plus von 3.816 zur Vorwoche, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilt. In Salzburg haben etwa 900 Betriebe einen Antrag für die Kurzarbeitsphase 5 gestellt.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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