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Verkehr

Viel Stau auf Salzburgs Straßen erwartet

Fahrverbote entlang A10 ausgeweitet

Stau, A10, Tauernautobahn FMT-Pictures/TA
Auf der A10 in Richtung Italien wird für kommendes Wochenende erheblicher Stau vorausgesagt. 

Viel Verkehr in Richtung Badeseen und ein stark erhöhtes Reiseverkehrsaufkommen entlang der A10 nach Italien erwarten die Verkehrsexperten für dieses Wochenende. An der Tauernautobahn in Salzburg werden die Fahrverbote deshalb ausgeweitet.

„Bei diesen Wetteraussichten kann man von längeren Verzögerungen am Weg zu und von den österreichischen Badeseen ausgehen“, prognostizieren die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen das Verkehrsgeschehen am kommenden Wochenende. „Im internationalen Reiseverkehr stehen einmal mehr die Haupttransitrouten im Fokus. Dabei beobachteten wir an den letzten Wochenenden, dass auch der Reiseverkehr in Richtung Italien wieder einsetzt. Daher werden jetzt auch in Tirol Maßnahmen ergriffen, um den Ausweichverkehr zu verhindern. In Salzburg werden die bestehenden Fahrverbote ausgeweitet. In punkto Grenzwartezeiten sehen wir die Situation wie gehabt.“

Fahrverbote in Tirol und Salzburg

„Am Anfang der Reisesaison konzentrierte sich der Transitverkehr auf die Verbindungen in Richtung Kroatien. An den letzten Wochenenden war zu beobachten, dass italienische Reiseziele wieder an Bedeutung gewinnen. Dementsprechend wird der Transitverkehr auch in den westlichen Bundesländern, vor allem in Tirol, einsetzen. Zur Verhinderung des Ausweichverkehrs auf der Fernpassstrecke wurden im Bezirk Reutte Maßnahmen getroffen“, so die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. „Am Fernpass und über den Brenner ist mit Stau zu rechnen.“

Während man in Tirol erst jetzt Maßnahmen trifft, ist man in Salzburg dabei, Schlupflöcher zu stopfen. „Zu den bestehenden Fahrverboten im Großraum Salzburg und der A10 kommen Abfahrtssperren für Anif, Niederalm und Elsbethen dazu“, informiert Aloisia Gurtner vom Salzburger Club. Die Umfahrung der durch Unfälle in Baustellenbereichen ausgelösten Staus auf der Tauern Autobahn (A10) führte am letzten Wochenende zur Überlastung der Salzachtal Straße (B159). „Viele Urlauber glaubten, sich längere Verzögerungen zu ersparen. Im untergeordneten Straßennetz steht man erfahrungsgemäß aber dann länger“, so Gurtner.

Grenzwartezeiten – Österreicher können ausweichen

„In punkto Grenzwartezeiten sehen wir die Situation wie gehabt“, berichten die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. In Richtung Adria erwartet der ÖAMTC lange Wartezeiten vor den Grenzübergängen Karawanken Tunnel (A11), Spielfeld (A9) und Loiblpass (B91). Diese sind für den internationalen Grenzverkehr vorgesehen. „Es sei noch einmal daran erinnert, dass österreichische und slowenische Staatsbürger auch über kleinere Grenzübergänge ausweichen können. Sich vor Fahrtantritt über die Lage an den Grenzen zu informieren und gegebenenfalls eine Ausweichroute zu überlegen, ist sicher sinnvoll. Zum dem Karawanken Tunnel bietet sich als Alternative der Wurzenpass an“, gibt der ÖAMTC einen Tipp.

Andere Staupunkte und einsetzender Rückreiseverkehr

Am Weg in Richtung Adria sollte man weiters mit Verzögerungen auf der Tauernautobahn (A10), zwischen dem Knoten Salzburg und Golling und auf der Pyhrnautobahn (A9) zwischen Windischgarsten und Spital am Pyhrn, vor der Mautstellen Bosruck und Gleinalm rechnen. In Richtung Deutschland erwartet der Club Staus vor dem Walserberg, die bis auf die A10 zurückreichen können.

Abseits der Autobahnen wird es auf den Zufahrten zu beliebten Badeseen eng werden. So etwa auf der Wolfgangsee Straße (B158), der Salzkammergut Straße (B145) oder der Attersee Straße (B151).

(Quelle: SALZBURG24)

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