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Schnee und Eis

Tipps für sicheres Autofahren im Winter

Auto APA/dpa/Felix Kästle
Bei Schnee und Eis sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein (Symbolbild).

Mit Kälte und Schnee werden die Fahrbahnverhältnisse schlechter, der Bremsweg wird länger. Autofahrer sollten sich deshalb an die veränderten Bedingungen anpassen. Darauf solltet ihr jetzt achten.

Auf trockenen, warmen Straßenbelegen sind Bremsweg sowie Kurvenverhalten anders als bei nassen oder gar gefrierenden Straßen. „Der Bremsweg beläuft sich, bei optimalen Straßenverhältnissen und der richtigen technischen Ausrüstung, im Normalfall bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h auf rund 15 Meter“, erklärt Renate Eschenlohr vom ARBÖ Salzburg.

Anhalteweg vier Mal so lang

Der Anhalteweg setzt sich aus Brems-, und Reaktionsweg zusammen. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h beträgt der durchschnittliche Anhalteweg rund 30 Meter. Davon sind 15 Meter Bremsweg und 15 Meter Reaktionsweg. Dieser erhöht sich bei nassen Verhältnissen auf das Doppelte und bei winterlichen Fahrverhältnissen bis auf das Vierfache.

Daher ergibt sich auf Schneefahrbahn bei 50 km/h ein Anhalteweg von rund 65 Meter. „Die Faustregel besagt: Bei Schneefahrbahn die Geschwindigkeit um die Hälfte reduzieren und den Sicherheitsabstand erhöhen“, rät Eschenlohr weiter. Der tatsächliche Bremsweg setzt sich aus mehreren Faktoren – wie zum Beispiel Straßenbelag, Fahrbahnverhältnisse, die Kraft der Bremsbetätigung, das Fahrzeug selbst und dem Reaktionsvermögen des Fahrers – zusammen.

Tipps für eine sichere Fahrt im Winter:

  • Bei veränderten Witterungsverhältnissen, wie momentan Schnee und gefrierenden Temperaturen, Geschwindigkeit reduzieren und den Verhältnissen angepasst fahren.
  • Vorausschauend fahren: Immer das Geschehen vor einem beobachten um eventuelle Bremsmanöver frühzeitig zu erkennen. So kann abruptes Bremsen vermieden werden.
  • Erhöhte Aufmerksamkeit: Diese sollte zur Gänze auf den Straßenverkehr gelegt werden. Ablenkungen, wie der berühmte „kurze Blick“ aufs Handy, sind zu vermeiden und zudem verboten.
  • Auf andere Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer oder Fußgänger vermehrt Acht geben, da Rutschgefahr besteht.
  • Winterreifenpflicht: Spätestens jetzt müssen Winterreifen montiert werden, ansonsten das Fahrzeug am besten ungenutzt lassen.
  • Auf richtige Beleuchtung achten: Bei schlechter Sicht bzw. Sichtbehinderung, wie Nebel, Schneefall oder Regen, ist unbedingt das Abblendlicht einzuschalten.
  • Saubere Kennzeichen: Kennzeichen an Fahrzeugen müssen leserlich sein, da bei Unkenntlichkeit Strafen um die 70,00 Euro verhängt werden. Im Extremfall sieht das Gesetz sogar Strafen bis zu 5.000 Euro vor.
(Quelle: SALZBURG24)

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