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Lungenkrankheit

Behörden haben Meldepflicht bei Corona-Fällen

Neue Verordnung des Bundes in Kraft

Coronavirus, SB ASSOCIATED PRESS
Für das Coronavirus gibt es eine Meldepflicht im Verdachts-, Krankheits- und Todesfall. (SYMBOLBILD)

Für das Coronavirus gibt es eine Meldepflicht im Verdachts-, Krankheits- und Todesfall. Seit 31. Jänner ist zudem eine neue Verordnung des Bundes in Kraft, nach der es möglich ist, im Ernstfall diese ansteckungsverdächtigen Personen im Umgang mit anderen Personen zu beschränken.

Damit können bei Bedarf die Gesundheitsämter der Bezirkshauptmannschaften ausreichend wirksame Schritte gegen eine Ausbreitung setzen: „Sollte beispielsweise ein Verdachtsfall durch einen Arzt an die Behörde gemeldet werden, spricht die Behörde mit dem betroffenen Patienten, um im Gespräch herauszufinden, mit wem er in der maßgeblichen Zeit Kontakt hatte“, erklärt Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz die Vorgehensweise.

Verdächtige müssen keine Symptome aufweisen

Geregelt ist die Definition eines „Ansteckungsverdächtigen“ laut Gesundheitsministerium in §1 der sogenannten „Absonderungsverordnung“. Personen gelten unter anderem als ansteckungsverdächtig, wenn sie zwar derzeit keine Krankheitserscheinungen aufweisen, sie aber der Ansteckung durch eine bestimmte Krankheit ausgesetzt waren und dadurch deren Weiterverbreitung verursachen können.

Coronavirus: Bund koordiniert Maßnahmen

Mögliche weitere Maßnahmen werden, wie auch bisher, durch das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz eng mit der WHO und den österreichischen Behörden abgestimmt. Die Landessanitätsdirektion hat HIER alle Informationen zusammengefasst, diese werden laufend aktualisiert und auf den neuesten Wissensstand gebracht. 

(Quelle: SALZBURG24)

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