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Bergsteiger von Blitzschlag getroffen

Zwei deutsche Alpinisten sind am Samstag beim Klettern im Hochkönigmassiv (Pinzgau) von den Ausläufern eines Blitzschlages getroffen worden.

Einer der Bergsteiger wurde von Blitzschlag bewusstlos

Einer der beiden 43-Jährigen wurde kurzfristig bewusstlos und erlitt Lähmungserscheinungen am Arm. Die Rettungsaktion war wegen des schlechten Wetters sehr schwierig und dauerte bis nach Mitternacht. Bergretter aus Dienten (Pinzgau) und zwei Ärzte brachten die Kletterer ins Tal. Sie wurden ins Krankenhaus Schwarzach im Pongau gebracht.

Trotz Kaltfront auf Bergtour gegangen

Trotz des angekündigten Kaltfronteinbruchs waren die zwei Alpinisten gegen 9.00 Uhr in den als sehr schwierig bewerteten Klettersteig "Königsjodler" eingestiegen, berichtete die Sicherheitsdirektion Salzburg. Bereits im unteren Drittel der Tour, auf rund 2.600 Meter Seehöhe, ging ein Gewitter mit starken Regenfällen nieder. Wegen des Blitzschlages konnten die beiden nicht mehr weiter. Um 14.30 Uhr setzten sie mit einem Mobiltelefon einen Notruf ab.

Wegen des schlechten Wetters scheiterte der Versuch, die Bergsteiger mit einem Helikopter zu bergen. Der Pilot des Notarzthubschraubers "Martin 1" musste wieder umkehren. In der Zwischenzeit waren Bergretter aufgestiegen, sie erreichten die Deutschen nach Einbruch der Dunkelheit. Der vom Blitzschlag verletzte Mann musste bis zur Erichhütte getragen werden. Von dort brachten ihn Mitglieder der Feuerwehr in einem Geländewagen ins Tal. Der zweite Bergsteiger konnte aus eigenen Kräften absteigen.

(APA)

(Quelle: S24)

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