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Betrugsmasche

"Falscher" Kriminalbeamte will an Bankdaten

Mehrere Versuche in Salzburg, 90-Jährige wird Opfer

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Der Unbekannte wollte an persönliche Daten und Informationen über Bank- und Geldgeschäfte seiner Opfer kommen. (SYMBOLBILD)

Gleich mehrmals hat sich am Dienstag ein noch Unbekannter als Kriminalbeamter ausgegeben und so versucht, an persönliche Daten und Informationen über Bank- und Geldgeschäfte zu kommen. Eine 90-Jährige ließ sich täuschen.

Salzburg, Zell am See

Zu den Betrugsversuchen kam es am Dienstag in der Stadt Salzburg und im Pinzgau. Dabei gab sich ein Mann als Kriminalbeamter aus und versuchte von den durchwegs älteren Personen Daten und Informationen über deren Bank- und Geldgeschäfte herauszulocken. Darüber informierte die Pressestelle der Polizei.

Pinzgauerin verrät Bank-Infos und Geldsummen

Während in der Stadt die Betroffenen die Telefonate beendeten, ließ sich eine 90-jährige Frau aus Zell am See in ein Gespräch verwickeln. Sie gab Informationen über ihre Bank und die Anzahl ihrer Sparbücher sowie die darauf befindlichen Geldsummen bekannt. Bisher ist jedoch kein Schaden eingetreten. Die Ermittlungen laufen.

Die Polizei warnt vor dieser aktuellen Masche, wo angebliche Kriminalbeamte nach erfundenen Einbrüchen in der Nähe der potentiellen Betrugsopfer diese auszuhorchen versuchen.

Betrugsmasche erkennen und verhindern:

  • Brechen Sie derartige Telefonate, sofort ab. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
  • Fragen Sie nach einer Rückrufnummer des Anrufers.
  • Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen. Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme die Gegensprechanlage oder verwenden Sie die Türsicherungskette oder den Sicherungsbügel.
  • Falls Sie einen derartigen Anruf erhalten melden Sie dies bei der nächsten Polizeidienststelle.

In diesem Zusammenhang ersucht die Polizei auch die Bevölkerung, Angehörige oder bekannte ältere Personen über diese Art des Betruges in Kenntnis zu setzen und über die richtige Vorgehensweise zu informieren. Die Kriminalpolizei erkundigt sich nie telefonisch nach Sparbüchern oder sonstigen Bankdaten.

(Quelle: SALZBURG24)

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