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Warum Booster gegen Omikron wichtig ist

Salzburger Experten klären auf

Omikron breitet sich weiter aus. Warum die Corona-Impfung und besonders der Booster so wichtig sind, erklären Salzburger Experten.

„Der beste Schutz gegen Omikron ist die Corona-Impfung. Jede Dosis zählt, aber vor allem die Auffrischung hat eine besonders hohe Wirksamkeit. Sie verhindert mit großer Wahrscheinlichkeit einen schweren Verlauf“, erläutert Primaria Dr. Uta Hoppe, Intensivmedizinerin am Uniklinikum Salzburg.

Experten klären über Omikron und Impfung auf

Die Medizinerin und Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik, erkären in der 16. Corona-Expertenrunde des Landes über den Zusammenhang Schutzimpfung und Omikron auf.

Guter Schutz durch Booster

Auch wenn die Experten sich einig sind, dass die neue Virus-Variante weniger schwere Krankheitsverläufe mit sich bringt, ist sie dennoch gefährlich, wie Hoppe bestätigt: „Aufgrund der hohen Infektionszahlen, die Omikron wegen der höheren Ansteckungsrate verursacht, werden auch mehr Menschen ins Spital müssen. Besonders für Ungeimpfte ist die Gefahr eines schweren Verlaufes mit einem Aufenthalt auf der Intensivstation groß. Dagegen hilft jede Impfung und der Booster bietet mit 80 bis 88 Prozent einen besonders guten Schutz gegen schwere Verläufe und Tod.“

 

65.000 Auffrischungen in Salzburg offen

Laut Filipp ist die Impfquote derzeit nur bei den ältesten Menschen in Salzburg sehr gut. „Bei den 15- bis 54-Jährigen sind durch alle Altersgruppen rund 25 Prozent noch gar nicht gegen das Virus geschützt. Hier sind auch die Inzidenzen deutlich höher als bei den älteren Personen. Zudem ist die Inzidenz bei Ungeimpften drei bis vier Mal so hoch wie bei Immunisierten“, so Filipp. Und: Rund 65.000 Salzburgerinnen und Salzburger könnten sich sofort auffrischen lassen, haben es bisher aber nicht getan.

20210219_PD4608.HR.jpg APA/BARBARA GINDL/Archiv
In Israel wurde eine Studie zur vierten Impfung mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer durchgeführt. (SYMBOLBILD)

65.000 Booster-Impfungen in Salzburg offen

Obwohl in der vergangenen Woche die Marke von einer Million verabreichter Corona-Impfungen durchbrochen wurde, haben weiterhin knapp 65.000 Salzburgerinnen und Salzburger die Möglichkeit der …

Kaum Dreifach-Geimpfte auf Intensivstation

„In Salzburgs Spitälern muss derzeit fast kein Patient wegen Corona-Symptomen auf der Intensivstation behandelt werden, der dreifach geimpft wurde. Nur Menschen mit Vorerkrankungen oder Immunsupprimierte, die ein sehr schlecht funktionierendes Immunsystem haben, kommen derzeit trotz Booster auf die Covid-Station. Die Corona-Schutzimpfung ist ganz klar der beste Schutz. Das zeigen alle bisherigen wissenschaftlichen Daten und unsere Erfahrungen hier in Salzburg“, so Dr. Uta Hoppe, die unermüdlich auch auf die Begleitmaßnahmen wie FPP2-Maske tragen hinweist.

(Quelle: SALZBURG24)

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