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Neue Regeln ab August

Aus für Contact Tracing in Salzburg

Keine Quarantäne-Absonderungen mehr

Contact-Tracing, Contact Tracing APA/BARBARA GINDL
Die Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten wird eingestellt. (SYMBOLBILD)

Mit dem neuen Corona-Fahrplan ab 1. August wird in Österreich auch die Kontaktnachverfolgung – also das Contact Tracing – beendet.

Um Kontakte von Corona-Infizierten zu verfolgen und abzusondern, wurde vor über zwei Jahren das Contact Tracing aus der Taufe gehoben. Nun steht es vor dem Aus – Stadt und Land beenden die Kontaktnachverfolgung, wie wie am Mittwoch bestätigt wurde. Der Grund dafür sind die neuen Corona-Regeln des Bundes, die Anfang der Woche bekanntgegeben wurden. Das Gesundheitsministerium bestätigte das Ende der Kontaktnachverfolgung am Donnerstag gegenüber der APA.

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Corona-Quarantäne endet

Demnach werden Corona-Infizierte ab 1. August nicht mehr behördlich in Quarantäne abgesondert, sondern nur noch verkehrsbeschränkt. Das bedeutet eine FFP2-Maskenpflicht für Covid-Positive. Wer sich nicht krank fühlt, kann also auch nach einem positiven Corona-Test das Haus verlassen.

Aktuell Corona-Infizierte müssen noch bis 1. August in Quarantäne bleiben. Erst danach gelte die besagte Verkehrsbeschränkung, ohne dass der Absonderungsbescheid aufgehoben werde.

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Neue Aufgaben für Contact Tracer

Salzburgs Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) würdigte am Donnerstag den Einsatz der Contact-Tracer:innen. "Sie haben seit knapp zweieinhalb Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass wir die Pandemie weitestgehend in Schach halten konnten. Ich bedanke mich für das hohe Engagement und die Einsatzbereitschaft auch an Abenden und Wochenenden. Mein besonderer Dank gilt dem Österreichischen Bundesheer, das der Stadt äußerst hilfreich und verlässlich zur Seite gestanden ist, sowie den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg."

Contact Tracing Stadt Salzburg Stadt Salzburg / Alex Killer
V.l.: Ulrich Roider (Leiter Amt für Öffentlich Ordnung) Astrid Reichl-Marko (Leiterin Gesundheitsamt), Amtsleiter Michael Haybäck, Lisa Stoff (Dienststellen-Leiterin) und Stv. Rados Nedic.

Derweil müssen noch rund offene 17.500 Entschädigungsverfahren nach dem Epidemiegesetz abgearbeitet werden. Michael Haybäck, Abteilungsleiter der Bezirksverwaltungsbehörde, rechnet damit, dass die Erledigung aller Entschädigungsverfahren aufgrund ihrer schieren Zahl bis ins neue Jahr brauchen werde. Aktuell stünden dafür auch die 26 Mitarbeitenden des Contact-Tracings zur Verfügung. Mit diesem Personalstand sei es der Stadt auch möglich, rasch auf eine neue Pandemiesituation reagieren zu können.

Von Beginn der Pandemie im Februar/März 2020 an wurden 85.000 Corona-Erkrankte in Quarantäne abgesondert. Zudem gab es 40.000 Absonderungen von unmittelbaren Kontaktpersonen (Kategorie 1) und 5.000 Verkehrsbeschränkungen (Kontaktpersonen der Kategorie 2).

(Quelle: SALZBURG24)

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