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Nach ein bis sechs Monaten

Land Salzburg ermutigt Genesene zum Impfen

Impfreferent: "Überstandene Infektion ist wie eine einzelne Impfung"

symb_impfung PIXABAY
Auch Genesene sollen sich impfen lassen, um gegen Corona geschützt zu sein. (SYMBOLBILD)

Die Impfung sei der wirksamste Schutz gegen eine schwere Erkrankung durch das Corona-Virus, auch für Genesene und erst recht im Hinblick auf die neue Virusvariante Omikron. Daher werden Genesene zum Impfen ermutigt.

Eine vollständige Immunisierung gegen das Corona-Virus werde durch eine einmal durchlaufene Erkrankung nicht erreicht, erklärt Dr. Holger Förster, Impfreferent der Salzburger Ärztekammer. „Eine Erkrankung ist sozusagen gleichzusetzen mit einer einzelnen Impfung. Und bei dieser ist ja auch eine Dosis zu wenig. Um den bestmöglichen Schutz zu haben, empfehle ich daher auch allen Genesenen, sich impfen zu lassen“, so Förster.

Ein bis sechs Monate nach Erkrankung

Genesene sollen sich frühestens einen und spätestens sechs Monate nach einer Covid-Erkrankung impfen lassen. Und vor allem im Hinblick auf die neue Omikron-Variante ist die Impfung auch für Genesene zu empfehlen. „Die Impfstoffe wirken nur teilweise gegen Omikron. Man braucht also einen sehr hohen Antikörperspiegel für einen wirkungsvollen Schutz gegen die neue Variante.

Absichtliches Anstecken birgt hohes Risiko

Besonders rät Holger Förster davon ab, sich absichtlich anzustecken, um sozusagen „immun“ zu sein. „Das Risiko, schwer zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher und abhängig von Vorerkrankungen und Alter einfach zu groß", so Förster. Zudem seien noch nicht abschätzbar, welche Langzeitfolgen eine Erkrankung mit sich bringen könnte.

(Quelle: SALZBURG24)

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