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Corona-Impfung

Erst 60 Prozent der Salzburger vollimmunisiert

Tennengau bei Durchimpfungsrate Schlusslicht

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Erst etwas mehr als 60 Prozent der Salzburger Gesamtbevölkerung sind vollimmunisiert. (SYMBOLBILD)

337.814 Salzburgerinnen und Salzburger sind laut Landesstatistik (Stand 8.30 Uhr) mittlerweile vollimmunisiert. Das sind knapp über 60 Prozent der Gesamtbevölkerung. Ziel sind landesweit 80 Prozent.

Besonders großen Aufholbedarf gibt es im Tennengau, die Durchimpfungsrate beträgt dort erst 55,6 Prozent. „Morgen fahren beide Impfbusse durch den Tennengau und machen halt in Adnet, Kuchl, Abtenau und Krispl. Es gab und gibt also genug Möglichkeiten und auch Impfstoff, um sich gegen einen schweren Krankheitsverlauf schützen zu lassen“, so LH-Stv. Christian Stöckl (ÖVP) in einer Aussendung am Freitag.

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Die Durchimpfungsrate in Salzburg.

Durchimpfungsrate in Dienten am höchsten

Nicht nur zwischen den Bezirken unterscheidet sich die Durchimpfungsrate der Gesamtbevölkerung stark, sondern auch unter den Gemeinden. Dienten hat mit 84,6 Prozent den besten Wert, gefolgt von Rauris (81,7), Fusch (81,6), Dorfgastein (77,9) und Mauterndorf (77,8). Die Gemeinde Krispl mit 49,7 Prozent, gefolgt von St. Koloman (50), Scheffau (54,7), Muhr (55,2) und St. Georgen (57,8) haben dringenden Nachholbedarf.

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In St. Koloman werden die Ausreisebeschränkungen vorerst bis 3. November verlängert. (SYMBOLBILD)

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Impfkoordinator: Immunisierung verhindert schwere Verlauf

In Salzburg wird nun seit fast zehn Monaten die Covid-19-Schutzimpfung verabreicht, ihre Wirkung ist bestens belegt und unbestritten. „Alle Daten und Fakten sowie die Erfahrung aus den heimischen Spitälern zeigen deutlich, dass sie schwere Verläufe zum größten Teil verhindert, die Übertragung sehr stark eindämmt und der derzeit einzige Weg aus der Pandemie ist“, so der Impfkoordinator des Landes, Rainer Pusch.

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Ein Patient auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Tulln. (SYMBOLBILD)

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Leichte Symptome bei Impfdurchbrüchen

„Ja, es gibt Impfdurchbrüche. Wenn, dann gehen diese aber entweder ohne oder nur mit leichten Symptomen einher. Das hohe Risiko bei einer Erkrankung für Ungeimpfte ist einfach zu hoch, um auf eine Immunisierung zu verzichten“, warnt Pusch eindringlich.

Gründe für die Corona-Impfung

  • Bestmöglicher Schutz vor schweren Krankheitsverläufen und vor Langzeitfolgen wie Long Covid.
  • Geringeres Risiko, das Virus zu übertragen und andere anzustecken.
  • Entlastung der Spitäler, damit keine Operationen und Behandlungen verschoben werden müssen.
  • Möglichst sicheres und „normales“ Schul-, Berufs- und Sozialleben.
  • Weniger Chancen für Virus-Mutationen und effektivster Weg aus der Pandemie.
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De Durchimpfungsrate im Österreichvergleich.

Ausreichend Schutz durch dritten Stich

Um ausreichend Schutz gegen das Corona-Virus zu haben, ist eine Auffrischungsimpfung nötig. Dafür gibt es klare Vorgaben des Nationalen Impfgremiums. Folgende Personen sollen eine Auffrischungsimpfung sechs bis neun Monate nach Abschluss der Vollimmunisierung erhalten:

  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten-, Pflege- und Seniorenwohnheimen
  • Personen mit Vorerkrankungen und hohem oder besonders hohem Risiko (gemäß Priorisierung des Nationalen Impfgremiums)
  • Personen über 65 Jahre
  • Personen, die zweimal mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft wurden
  • Personal in Alten-, Pflege- und Seniorenwohnheimen, Personal im Gesundheitsbereich, Personal in der mobilen Pflege, Betreuung, Krankenpflege und 24-Stunden-Pflege sowie pflegende Angehörige und Personal in pädagogischen Einrichtungen (hier kann eine weitere Dosis bereits nach sechs Monaten verabreicht werden, spätestens aber nach neun bis zwölf Monaten).

Alle anderen Personen sollen eine Auffrischungsimpfung neun bis zwölf Monate nach Abschluss der Vollimmunisierung erhalten. Weitere Informationen dazu gibt es auch auf der Website des Landes.

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Eintwicklung der Corona-Neuinfektionen in Salzburg.

Impfstoff-Zulassung für Kinder ab fünf Jahren

Bisher ist der Impfstoff von Biontech/Pfizer in der EU ab 12 Jahren zugelassen. Das könnte sich bald ändern. „Die Europäische Arzneimittelbehörde will frühestens Ende November eine Entscheidung dazu treffen, die Studienunterlagen hat sie bereits in Begutachtung. Salzburg wäre auf alle Fälle dafür schon bereit. Es stehen genug Impfdosen und Kapazitäten zur Verfügung“, so Pusch.

Impf-Information in mehreren Sprachen

Derzeit läuft die dritte Phase der Impf-Information des Landes, in mehreren Sprachen. Das Land Salzburg bietet seit Monaten in mehreren Fremdsprachen Wissenswertes zur Corona-Impfung an. Im Landeskrankenhaus in der Stadt Salzburg sowie die Christian Doppler-Klinik gibt es außerdem eine Sprechstunde für Migrantinnen und Migranten. Diese richtet sich an Personen innerhalb der kroatisch-, bosnisch und serbisch-sprachigen Bevölkerungsgruppen.

(Quelle: SALZBURG24)

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