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Über 127.000 Vormerkungen

Salzburg bekommt rund 30.000 Impfdosen im März

LH-Stv. Stöckl: "Von ausreichend noch keine Rede"

symb_Impfung AFP/OLI SCARFF
Im März stehen für die Salzburger rund 30.000 Impfdosen zur Verfügung, 11.000 davon ab nächster Woche. (SYMBOLBILD)

Die Corona-Impfungen in Salzburg laufen schleppend, vielen geht es zu langsam. Im März sollen nun 30.000 Dosen geliefert werden.

"Jede Impfdosis, die wir geliefert bekommen, wird verabreicht. Die gute Nachricht ist: Sie werden stetig mehr, aber von ausreichend kann noch keine Rede sein“, fasst Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP) zusammen. 

30.000 Impfdosen im März

Nächste Woche sollen rund 11.000 Impfdosen zur Verfügung stehen, insgesamt im März zirka 30.000, berichtet das Land. „Und in zwei Wochen haben wir die erste Impfung der gefährdetsten Gruppe der über 80-Jährigen abgeschlossen“, so Stöckl.

Ü-80-Jährige und Risikopatienten sollen in zwei Wochen geimpft sein

Schon geimpft sind in Salzburg außerdem die Seniorenwohnhäuser, das Gesundheitspersonal, das besonders viel Kontakt mit Patienten hat, die niedergelassenen Ärzte inklusive der Zahnärzte mit deren Mitarbeitern, das Apothekenpersonal sowie der erste Teil der Hochrisikopatienten. Gerade läuft die Impfung der über 80-Jährigen und weiterer Risikopatienten, diese sollen in zwei Wochen abgeschlossen sein. 

Gesundheitspersonal auch an der Reihe

Weiters sind an der Reihe: Sanitäter, Gesundheitspersonal privater Krankenanstalten, Einrichtungen der Behindertenhilfe, mobile Pflegekräfte sowie Personen in den Seniorenwohnhäusern, die die Impfung verpasst haben oder neu aufgenommen wurden.

Stöckl zeigt Verständnis für Kritik der Salzburger

„Ich verstehe, dass es vielen Salzburgerinnen und Salzburgern zu langsam geht, aber wir können eben nur das verimpfen, was wir bekommen und das so schnell wie möglich“, betont Stöckl. Das inszenierte Wettrennen zwischen den Bundesländern sei höchst entbehrlich. Insbesondere deshalb, weil sich die Zahlen ständig ändern würden und dadurch die Vergleichbarkeit hinke. Es gebe verschiedene Stichtage, Bestellvorgänge und so weiter. Bisher seien die Lieferungen unregelmäßig gewesen und meist weniger als in Aussicht gestellt. "Wir vergeben erst Termine, wenn der Impfstoff wirklich im Land ist, denn ich will Absagen vermeiden. Außerdem planen wir die zweite Teilimpfung in unsere Strategie ein, um die Vollimmunisierung sicherzustellen, falls Lieferungen ausfallen sollten – was bisher wiederholt der Fall war."

 

Impfstraßen in großen Gemeinden und Städten

Drei Corona-Impfstoffe wurden bisher zugelassen, zirka 30.000 werden von diesen gesamt im März in Salzburg verimpft, sofern sie verlässlich geliefert werden. „Zirka 18.000 von Biontech/Pfizer, 2.400 von Moderna und 9.000 Impfdosen von Astra Zeneca“, zählt Stöckl auf. „Dreh- und Angelpunkt für die Impfungen sind die niedergelassenen Ärzte, doch es gibt beziehungsweise wird in größeren Städten und Gemeinden auch Impfstraßen geben. Diese werden ausgebaut, sobald die entsprechenden Mengen an Dosen geliefert werden“, so Stöckl.

Rund 46.000 Salzburger geimpft

„Bisher wurden in Salzburg 46.117 Impfdosen verabreicht, 13.556 davon waren für die zweite Teilimpfung. Erfreuliche Tatsache: Die Studien bisher zeigen, dass der Schutz gegen schwere Verläufe schon nach der ersten Dosis relativ hoch ist, das merken wir schon in den Seniorenwohnhäusern“, so Stöckl.

Wichtigste Daten zur Corona-Impfung

  • 127.471 Personen haben sich für die Corona-Impfung in Salzburg vorgemerkt.
  • Erste Teilimpfung: 32.561
  • Zweite Teilimpfung: 13.556
  • Impfdosen gesamt: 46.117
  • Voraussichtliche Lieferungen für März: zirka 30.000 Dosen
  • Voraussichtliche Lieferung Kalenderwoche 10: zirka 11.000 Dosen
     
(Quelle: SALZBURG24)

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