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Zahlen sinken

Haslauer bei Corona-Lockerungen zurückhaltend

Landeshauptleute warten auf Konzept

Weil die Infektionszahlen mit dem Coronavirus in weiten Teilen Österreichs im Sinkflug sind, wird immer öfter über eine regionale Lockerung der Maßnahmen diskutiert. Am Montag wurden die Landeshauptleute Thomas Stelzer (ÖVP/OÖ) und Peter Kaiser (SPÖ/Kärnten) mit der Erstellung eines Konzepts beauftragt. Der Rest ihrer Kollegen aus den Bundesländern wartet nun mit Spannung auf erste Vorschläge.

Am Dienstag hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eine Vereinfachung der Corona-Regeln angekündigt und den Bundesländern eine Möglichkeit für regionale Verschärfungen in Aussicht gestellt. Gespräche dazu finden "laufend" statt, "der Arbeitsprozess ist im Gange", hieß es dazu aus dem Gesundheitsministerium. Auch Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bekräftigte: "Wir führen seit dem Wochenende gute Gespräche über die nächsten Schritte und es wird bestimmt bald gute gemeinsame Ergebnisse geben". Wie bisher gelte das Leitmotiv "so einfach wie möglich, so sicher wie nötig."

Haslauer: Bundes-Bestimmungen wirken in Salzburg

Salzburg übe in der Frage eigenständiger Lockerungen eher Zurückhaltung, hieß es am Dienstag aus dem Büro von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). Denn bisher sei man mit den bundesweit geltenden Bestimmungen gut gefahren, sagte ein Sprecher. Sollte seitens der Bundesregierung ein Vorschlag unterbreitet werden, wie die einzelnen Länder selbst Lockerungen erlassen können, werde man diese aber auf jeden Fall prüfen.

(Quelle: SALZBURG24)

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