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Corona-Pandemie lehrt uns Vermissen

Was fehlt euch am meisten?

Nimmt man den 13. März 2020, also die Verkündung des ersten Lockdowns, als Auftakt, beschäftigt uns die Corona-Pandemie seit insgesamt 338 Tagen intensiv. Ausgangssperren und andere Maßnahmen fordern uns seitdem enorm. Wir wollten wissen, was euch am meisten fehlt.

Morgen werden wir wohl erfahren, ob und wie Lockdown III verlängert wird oder nicht. Ein Ende würde die nicht besonders gute Stimmung im Land zumindest ein wenig aufhellen. Seit März hat sich unser Alltag stark verändert, wir haben viel mitgemacht und gelernt. Hauptsächlich das Vermissen. Unser Alltag wurde beschnitten, wenig ist noch so wie es vor der Corona-Pandemie war. Wir möchten von euch wissen, was ihr am meisten vermisst.

Corona-Lockdown Pixabay

Entscheidung über weiteren Lockdown naht

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Familie und Freunde

Enkelkinder sollten keinen Kontakt zu ihren Großeltern haben. Weihnachtsfeiern fanden nur im kleinen Kreis statt und bald hat auch jeder von uns einmal während der Pandemie (nicht) Geburtstag gefeiert.

Soziales Leben und Kultur

Essen gehen, ein spontaner Kaffeehaus-Besuch mit Freunden oder einfach nur durch die belebte Altstadt flanieren – das letzte Mal ist lange her.

Masken in der Öffentlichkeit

Seit März 2020 überprüfen wir beim Verlassen unserer Wohnung nicht nur, ob wir Handy, Schlüssel und Geldbörse dabei haben. Ohne MNS-Maske geht nichts mehr. 

 

Beruf und Bildung

Auch an Videokonferenzen und das Arbeiten im Homeoffice mussten wir uns erst gewöhnen. Schlimmer traf die Pandemie aber wohl Schüler und Studenten. Holpriges Distance Learning, wenig bis kein Präsenzunterricht und geschlossene Universitäten prägten die letzten Monate. Trotzdem können wir auch viele Vorteile erkennen und vielleicht ins künftige Arbeits- und Schulleben mitnehmen.

schule.jpg APA/Hans Punz/Archiv
Die Regelung der Regierung sieht vor, dass die AHS-Oberstufen und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) ab Montag geschlossen sind und den Unterricht auf E-Learning umstellen. (SYMBOLBILD)

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Fitnessstudio und Co.

Was den Sport betrifft, war Laufen oder Wandern an der frischen Luft immer möglich. Auch Wintersportarten wie Langlauf oder Tourengehen konnten ausgeübt werden. Skifahren unter den bekannten Auflagen. Wer allerdings im Amateur- oder Hobbybereich Kraftsport, Teamsportarten oder Tanz betreibt, musste seine Trainingszeit im letzten Jahr wohl drastisch einschränken.

 

Positiv denken

Trotz aller Einschränkungen, Widrigkeiten und persönlichem Verzicht kann man überall auch Positives mitnehmen. Der Mensch an sich ist zwar bekanntlich kein großer Freund von Veränderungen. Es sei die Unsicherheit vor dem Neuen, begründet die Psychologie diesen Schluss. Dennoch entsprangen in der Geschichte der Menschheit aus Veränderungen oft positive und revolutionäre Dinge.

(Quelle: SALZBURG24)

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